Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
Für Geräte mit den Betriebssystemen Windows Phone (ab 7.5), iOS (ab 4) oder Android (ab
4.0) erfolgt eine spezielle Bereitstellung der SharePoint­Information in HTML5; bei ande­
ren Geräten erfolgt die bekannte HTML­Darstellung. Neu ist der mögliche Einsatz geräte­
speziischer Seitenlayouts, sodass unterschiedliche Geräte speziell koniguriert werden
können. Mit Verwendung eines speziellen Push­Dienstes lassen sich Hinweise auf Ände­
rungen auf bestimmten Seiten der SharePoint­Umgebung automatisiert an mobile Geräte
versenden.
Web Content Management
Wie an anderer Stelle auch, so wurden im Bereich Web Content Management (WCM) einige
Detailverbesserungen „unter der Motorhaube“ von SharePoint 2013 vorgenommen. So
wurde beispielsweise das Konzept der „Channels“ eingeführt, mit dem es jetzt beim Ent­
wickeln oder Anbieten von Webinhalten möglich ist, je nach Endgerät unterschiedliche Dar­
stellungen anzubieten (z. B. unterschiedliche Layouts), um so beispielsweise optimierte
Sichtweisen zu erzielen.
Im Gegensatz zu früheren SharePoint­Versionen ermöglicht SharePoint 2013 durch die
strikte Trennung von Layout, Inhalt und Funktion eine sehr einfache und schnelle Möglich­
keit, neue Webseiten zu erstellen. Layouts können beispielsweise von Web­Designern ent­
worfen und müssen dann von den Anwendern in SharePoint integriert werden, um darauf
aufbauend neue Webinhalte zu veröfentlichen.
Dabei sind die Verbesserungen im Bereich WCM sowohl globaler Natur, aber auch viele
Änderungen in den Details vereinfachen die Arbeit insbesondere für den Anwender ent­
sprechender Webseiten, der Inhalte plegt. So ist es beispielsweise möglich, dass bei einer
Übernahme von Inhalt aus MS Word auch entsprechende Word­Formatierungen mit über­
nommen werden können. Sehr interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass mit Share­
Point 2013 für einzelne Webseiten eigenständige (sprechende) Adressen (URL) deiniert
werden können.
Eine sinnvolle Erweiterung macht sich beim Zugrif auf Webseiten bemerkbar, die mithilfe
von SharePoint 2013 veröfentlicht werden. So ermöglicht eine Funktion namens MDS
( Minimal Download Strategy ), dass beim Zugrif nur die veränderten Bereiche einer Web­
seite übertragen werden (ähnlich einem Proxy­Server). Dies wiederum ermöglicht es, den
Datenverkehr klein zu halten, und eine schnellere Darstellungsform dieser Webseiten.
Suchen und Finden
War die Suche in SharePoint 2010 schon sehr gut, so wurde diese in SharePoint 2013 noch
einmal grundlegend überarbeitet, was auch Änderungen der internen Struktur zur Folge
hat. Neben einer Optimierung der Suchergebnisse sind beispielsweise Merkmale wie die
Abbildung einer Such­Historie, bei der bisherige Suchangaben berücksichtigt werden, oder
auch die schnelle Voransicht (Preview) bestimmter Suchergebnisse zu nennen.
Die Optimierung der Suche wird insbesondere dadurch erreicht, dass die Inhalte von der
Struktur entkoppelt werden (eine grundlegende Architekturänderung in SharePoint 2013).
Dabei werden die Inhalte mit den entsprechenden Metadaten in einem zentralen Index
abgelegt. Um den Index zu erstellen bzw. zu aktualisieren, sind bestimmte Crawls (Index­
erstellungsdienste) erforderlich; diese wurden bisher zeitgesteuert, können bei SharePoint
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