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und Freigabeschritte durchlaufen, bevor es endgültig in der SharePoint­Umgebung veröfent­
licht und für die übrigen (berechtigten) Anwender sichtbar wird.
Das Auslösen einer Aktion oder einer Handlungsanweisung erfolgt dabei in der Regel auto­
matisiert (obwohl Worklows auch manuell gestartet werden können), wobei es sich bei
einem solchen Worklow beispielsweise um die Genehmigung oder die Freigabe eines
Dokuments, die Überprüfung eines bestimmten Listeneintrags oder eine beliebige andere,
frei deinierbare Aktion handeln kann.
Basis für die Worklowgestaltung in Microsot SharePoint Server 2013 ist die Entwicklungs­
umgebung Windows Worklow Foundation (WWF), die integraler Bestandteil des .NET Frame­
works ist. Diese Umgebung stellt aber nicht nur die Basis für die Entwicklung von Worklows
zur Verfügung, sondern verwaltet diese auch. Auf diese Art und Weise ist sichergestellt, dass
Worklows auch über einen beliebig langen Zeitraum aktiv bleiben und so beispielsweise
nach einem Neustart des SharePoint­Systems immer noch vorhanden sind.
In einer WWF-Umgebung dient beispielsweise Microsot SharePoint Server 2013
als Host für die entsprechenden Worklows, wobei in der SharePoint-Struktur ein
dedizierter Server als Worklow-Server eingesetzt werden kann.
Bei Microsot SharePoint Server 2013 wird ein Worklow immer so lange ausgeführt, bis das
deinierte Ende oder Ziel erreicht ist. Dazu werden die einzelnen Worklow­Aktionen jeweils
einer Transaktion in der SQL­Datenbank gleichgesetzt, was die Verwaltung wesentlich ver­
einfacht. Die einzelnen Transaktionen werden dabei durch sogenannte Threads gesteuert,
die wiederum die Abarbeitung der jeweiligen Worklow­Warteschlange steuern.
Die wesentlichen Funktionen eines Worklows in einer SharePoint­Umgebung sind durch
die folgenden Merkmale charakterisiert:
Abfrage bzw. Warten auf ein bestimmtes Ereignis.
Worklow orientiert sich bei Microsot SharePoint Server 2013 in der Regel an einem
Dokument, einem Inhaltstyp, einer Webseite oder einem Eintrag in oder der Änderung
einer SharePoint­Liste.
Die Erstellung eines Worklows lässt sich auf Wunsch mit Microsot Visio virtualisieren
bzw. modellieren.
Festlegung eines bestimmten Ablaufs (z. B. Dokumentenlenkung).
Verbesserte Unterstützung der Erstellung eigener Worklows mit MS Visual Studio (ab
Version 2010).
Spezieller Editor auf Assistentenbasis zur Worklow­Erstellung bzw. ­Bearbeitung in
SharePoint­Designer 2013. Bei Worklows, die mit dem SharePoint­Designer erstellt wer­
den, können Schleifenbedingungen eingesetzt werden (bisher nur bei Worklows mög­
lich, die mit Visual Studio erstellt wurden).
Worklows lassen sich wiederverwenden ( Reusable Worklow ) und so beispielsweise ande­
ren Objekten zuweisen.
Zuordnung eines Vorgangs zu einer Person oder einem Ablauf.
Benachrichtigung erfolgt in einer Aufgabenliste oder per E­Mail.
 
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