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Funktionen ersetzen z. T. komplexe Berechnungen, wobei Sie sich um die Art und Weise
der Berechnung aber nicht zu kümmern brauchen. Sie füttern die Funktionen nur mit
den notwendigen Argumenten, den Rest erledigt das Programm. Bis zu 255 Argumente
sind bei einer Funktion möglich, wobei Argumente häufig Zellbereiche sind, die wie-
derum zahlreiche Werte enthalten können. Eine Summenfunktion beispielsweise kann
mit einer Bereichsangabe wie A3:A1000003 ohne Weiteres eine Million Werte zusam-
menaddieren.
Funktionen können auch geschachtelt werden, d. h., das Argument einer Funktion kann
selbst wieder eine Funktion sein. Eine Verschachtelungstiefe von bis zu 64 Ebenen ist er-
laubt. In Kapitel 16, »Tabellenfunktionen«, finden Sie eine Referenz aller Funktionen,
die Excel anbietet.
4.2
Eingabe von Formeln und Funktionen
Um fehlerfreie Formeln zu produzieren, sind einige Regeln zu beachten:
Das erste Zeichen einer Formel ist immer das Gleichheitszeichen. Es ist zwar
erlaubt, stattdessen mit einem Plus- oder Minuszeichen zu beginnen, aber Excel
setzt automatisch ein Gleichheitszeichen an die erste Stelle; das Pluszeichen wird
sogar ganz ignoriert.
Zeichenfolgen müssen in doppelte Anführungszeichen gesetzt werden.
Formeln können zwar durch Leerzeichen lesbarer gemacht werden, ein Leerzeichen
darf aber nicht zwischen dem Funktionsnamen und der ersten Klammer erscheinen.
Excel 2013 erleichtert die Eingabe umfangreicher Formeln dadurch, dass die Bearbei-
tungsleiste automatisch um die dafür benötigten Zeilen erweitert wird. Mithilfe der
Schaltfläche mit der Pfeilspitze am rechten Ende können diese zusätzlichen Zeilen aus-
und eingeblendet werden. Außerdem kann der untere Rand der Bearbeitungsleiste nach
unten gezogen werden, um Platz zu schaffen. Um sehr lange Formeln übersichtlicher zu
gestalten, können Sie außerdem mit [Alt]+[¢] Zeilenschaltungen erzeugen.
Abbildung 4.4 Erweiterte Bearbeitungsleiste mit umfangreicher Formel
 
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