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Formel kann wie jede Einzelwertformel Konstanten, Operatoren, Zellbezüge und
Funktionen enthalten. Die Besonderheit besteht darin, dass in der Formel Bezug auf
Wertegruppen genommen wird, die in der Matrixformel dann zeilen- oder spalten-
weise ausgewertet werden.
Abbildung 4.44 Differenzberechnung mit einer Matrixformel
Im Beispiel werden die Werte aus der Spalte für 2012 von der Spalte der Werte für 2011
abgezogen. Die Formel lautet also:
{=C5:C7-B5:B7}
Die geschweiften Klammern, die die gesamte Formel einschließen und sie damit als Ma-
trixformel kennzeichnen, dürfen allerdings nicht manuell eingegeben werden. Sie wer-
den automatisch erzeugt, wenn die Formel korrekt quittiert wird. Dies geschieht in die-
sem Fall nicht wie bei den Einzelwertformeln durch einen Klick auf das Häkchen oder
durch [¢] . Um Excel zu veranlassen, eine Formel als Matrixformel zu behandeln, muss
die Formel mit der Tastenkombination [Strg]+[ª]+[¢] abgeschlossen werden.
(Wenn Sie die Klammern manuell eingeben, werden sie als Textzeichen interpretiert!)
Wenn Sie nur [ª] + [¢] verwenden, wird die Formel als normale Einzelwertformel in
die aktive Zelle gesetzt. Drücken Sie dagegen nur [Strg]+[¢], wird die Formel als Ein-
zelwertformel in alle ausgewählten Zellen gesetzt.
Wenn Sie sich die Ergebnisspalte anschauen, können Sie feststellen, dass Excel in jede
Zelle dieselbe Formel gesetzt hat. Trotzdem sind die Ergebnisse verschieden. Die Ma-
trixformel bewirkt nämlich, um beim Beispiel zu bleiben, dass in der ersten Ergebnis-
zelle D5 die Differenz C5-B5 berechnet wird, in D6 aber C6-B6 usw. Das gewählte Bei-
spiel setzt also zwei gleich große Zellbereiche miteinander in Beziehung und erzeugt
eine entsprechend große Ergebnismatrix.
 
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