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In Depth Information
fortgesetzt werden soll. Das kann bei komplexen und langwierigen Berechnungen sinn-
voll sein, da sich dann verfolgen lässt, wie der Solver arbeitet.
Wird die Option Ganzzahlige Nebenbedingungen aktiviert, kann noch ein Prozentsatz
für die Ganzzahloptimalität angegeben werden. Werden Nebenbedingungen formuliert,
die ganzzahlige Werte bei den veränderbaren Zellen fordern, kann die Rechenzeit er-
heblich zunehmen. Durch Erhöhung der Toleranz – Vorgabe ist 1% – lässt sich die ver-
brauchte Zeit wieder vermindern, wobei allerdings auch höhere Abweichungen in Kauf
zu nehmen sind.
Die untere Optionengruppe auf dem Register betrifft die Lösungsgrenzwerte, die die Ar-
beit des Solvers beeinflussen. Unter Höchstzeit lässt sich die Zeit limitieren, die dem Sol-
ver insgesamt für die Lösung einer Aufgabe zur Verfügung stehen soll. Sie wird in Se-
kunden angegeben. Die Zahl der Wiederholung von Lösungsversuchen kann unter
Iterationen festgelegt werden, Vorgabe ist 100.
In vielen Fällen lässt sich das Ergebnis des Solvers auch ohne Veränderungen bei den
Einstellungen verbessern. Das lässt sich besonders dadurch erreichen, dass Sie schon
vor Aufruf des Solvers versuchen, durch ein paar Tests die Ausgangswerte möglichst
günstig zu wählen.
Abbildung 7.5 Spezielle Optionen für die Methode GRG-Nichtlinear
7.2 . 4
Auswertung der Ergebnisse und Berichte
Nach Abschluss der Arbeit mit dem Solver erfolgt – wie schon erwähnt – eine Meldung,
dass der Solver eine Lösung gefunden hat, oder eine Meldung, dass dies nicht gelungen
ist. Zusätzlich können Sie die Arbeit des Solvers noch in mehreren Berichten dokumen-
 
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