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9.1.2
Balkendiagramme – bei langen Rubriken
Ganz ähnlich wie Säulendiagramme sind die Balkendiagramme aufgebaut, mit dem Un-
terschied, dass die Rubrikenachse hier senkrecht und die Größenachse waagerecht an-
geordnet ist. Im Prinzip lassen sich alle Daten, die in einem Säulendiagramm dargestellt
werden können, ebenso mit einem Balkendiagramm wiedergeben. Trotzdem sollten Sie
generell darauf verzichten, Daten, bei denen die Rubrikenachse für eine zeitliche Ab-
folge steht, in ein Balkendiagramm umzusetzen. Dies würde der Assoziation widerspre-
chen, die die waagerechte Achse mit zeitlichen Abläufen verbindet. Dagegen ist das Bal-
kendiagramm für alle diejenigen Fälle, in denen die Rubriken qualitative Merkmale
sind, ganz vorzüglich geeignet. Obwohl auch in diesen Fällen ein Säulendiagramm
möglich wäre, gibt es oft einen gewichtigen Grund, ein Balkendiagramm zu wählen: Ge-
rade bei qualitativen Rubriken sind häufig die Rubrikenbezeichnungen ziemlich lang
und lassen sich deshalb in einem Säulendiagramm nicht vernünftig abbilden. Bei den
Balkendiagrammen sind die angebotenen Untertypen nahezu identisch mit denen des
Säulendiagramms, nur dass eben die Rubrikenachse senkrecht und die Größenachse
waagerecht angeordnet ist.
Abbildung 9.4 Untertypen des Balkendiagramms
Hier ein typisches Beispiel für ein Balkendiagramm: Abgebildet werden sollen die
Durchschnittsverdienste von Männern und Frauen, aufgeschlüsselt nach der Stellung in
der beruflichen Hierarchie. Wie immer bei qualitativen Rubriken ist es sinnvoll, sie nach
einem Kriterium zu ordnen. Im vorliegenden Fall bietet sich der Rang in der beruflichen
Hierarchie an. Wenn die Rubriken selbst keine bestimmte Ordnung nahelegen, sollte
nach den Größen sortiert werden.
Abbildung 9.5 Balkendiagramm für qualitative Rubriken
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