Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
9.1.3
Liniendiagramme – besonders geeignet für Trends
Diagramme, in denen der Datenverlauf durch eine Linie in einem rechtwinkligen Koor-
dinatensystem wiedergegeben wird, sind sozusagen die Urform der Diagramme. Linien-
diagramme haben den gewichtigen Vorteil, dass sich hier viel mehr Daten unterbringen
lassen als in den Diagrammtypen, in denen die einzelnen Datenpunkte jeweils durch ein
Platz greifendes grafisches Element (Balken, Säulen etc.) abgebildet werden. Dies wird
durch den Nachteil erkauft, dass die einzelnen Datenpunkte nicht so ins Auge fallen wie
bei einer Säule oder einem Balken. Als Beispiel sei hier ein Diagramm vorgestellt, das
die Entwicklung des Energieverbrauchs für die verschiedenen Energiearten zeigt.
Abbildung 9.6 Liniendiagramm zum Energieverbrauch
Bei allen Diagrammformen, in denen die Daten durch eine Linie abgebildet werden,
liegt es nahe, auf Daten zwischen den einzelnen Datenpunkten zu schließen (Interpolie-
ren), also auf Daten, die in der zugrunde liegenden Tabelle gar nicht vorhanden sind.
Demnach sollten Liniendiagramme auch nur verwendet werden, wenn dieser Schluss
tatsächlich erwünscht und gerechtfertigt ist. Obendrein sollte das Liniendiagramm nur
dann benutzt werden, wenn die (waagerechte) Rubrikenachse für einen zeitlichen oder
einen anderen größenmäßigen Verlauf steht. In all den Fällen, wo die Rubrikenachse
rein qualitative Merkmale enthält, wäre ein Liniendiagramm völlig unangebracht.
Untertypen des Liniendiagramms
Beim Untertyp 1 werden Linien ohne Datenpunkte dargestellt, bei den Untertypen 2 und
3 handelt es sich um gestapelte bzw. auf 100 % bezogen gestapelte Linien, entsprechend
Search JabSto ::




Custom Search