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lich, um zu verhindern, dass die Kurve im Bereich für kleine x-Werte zu ungenau wird.
Wollten Sie dieselbe Kurve über ein Liniendiagramm herstellen, müssten Sie eine große
Anzahl von x-Werten mit gleichen Abständen in eine Tabelle eintragen (0, 2, 4, ..., 800).
Nur äußerlich gleicht das xy-Diagramm dem Liniendiagramm, die zweite numerische
Achse macht den entscheidenden Unterschied.
Ein eher bescheidenes Angebot an Untertypen
Dafür, dass das xy-Diagramm als Diagrammtyp mit zwei numerischen Achsen für Dar-
stellungen aus dem Bereich der exakten Wissenschaften geradezu unentbehrlich ist,
hält Excel 2013 wie seine Vorgänger erstaunlich wenig Untertypen bereit.
Abbildung 9.21 Untertypen des xy-Diagramms
Untertyp 1 enthält nur die Datenpunkte, Untertyp 2 auch eine verbindende Kurve auf der
Basis von interpolierten Zwischenwerten. Bei Untertyp 3 wird ebenfalls mit interpolier-
ten Zwischenwerten eine Kurve gezeichnet, die Datenpunkte werden aber weggelassen.
Diese beiden Untertypen sind also insbesondere bei Graphen zu Funktionen brauchbar.
Sie müssen hier nicht erst eine Unzahl von Werten generieren, um zu einer adäquaten
Darstellung zu kommen. Bei den Untertypen 4 und 5 werden die vorhandenen Daten-
punkte einfach durch Geraden verbunden, einmal mit und einmal ohne Datenpunkte.
9.4.1
Eigene Diagrammtypen gestalten
Um das mangelnde Angebot an Varianten auszugleichen, ist es gerade hier sinnvoll, ei-
gene Diagrammvarianten zu gestalten und als Vorlagen zu sichern. Besonders ist hier an
Untertypen zu denken, die nur Linien (an die Kurven angepasste und gerade durchgezo-
gene) enthalten:
mit Gitternetzlinien (für eine oder beide Achsen)
mit logarithmischer Skalierung für eine oder beide Achsen mit und ohne Gitternetz-
linien
mit zwei Datenreihen, die gleich aussehen, für Funktionen mit positiven und nega-
tiven Werten
 
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