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Öffnen der Datei als schreibgeschützte Arbeitsmappe
Wenn Sie die zweite Option zum Öffnen einer XML-Datei verwenden, wird das Doku-
ment als schreibgeschützte XML-Datei geöffnet. Das führt dazu, dass ein Zellbereich er-
zeugt wird, dessen Spalten automatisch mit XPath-Ausdrücken beschriftet sind, die auf
der Basis der vorhandenen Element- und Attributnamen erzeugt werden. XPath ist eine
spezielle Sprache für die Bildung von Ausdrücken, mit deren Hilfe Teile eines XML-
Dokuments angesprochen werden können. Der Ausdruck /bestellformular/kunde/name
liefert beispielsweise den Namen des Kunden. Der Ausdruck /@nr lässt erkennen, dass
es sich hier um ein Attribut handelt.
Es besteht bei dieser Vorgehensweise keine Verknüpfung zum Originaldokument. Die
Hierarchie des XML-Dokuments wird auch hier in eine zweidimensionale Tabelle ge-
presst. Der Schreibschutz soll verhindern, dass die Daten in die Originaldatei zurück-
geschrieben werden, wodurch die ursprüngliche Struktur verloren gehen würde. Ab-
bildung 14.14 zeigt, wie dies im Falle der Bestelldaten aussieht. Diese Variante gibt
einigen Aufschluss über die Struktur des XML-Dokuments, hat aber ansonsten wenig
Nutzen.
Abbildung 14.14 XML-Daten schreibgeschützt eingelesen
Verwenden von Stylesheets
Interessanter ist das Einlesen der XML-Daten als schreibgeschützte Datei, wenn dabei
Stylesheets genutzt werden, die für das XML-Dokument definiert sind. Ist einem XML-
Dokument ein XSLT-Stylesheet zugewiesen, wird beim Öffnen angeboten, die Daten
ohne Verwendung des Stylesheets einzulesen oder das Stylesheet zu verwenden bzw.
auszuwählen, wenn mehrere zugeordnet sind. Die Zuordnung findet im XML-Doku-
ment mit einer Verarbeitungsanweisung wie
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="bestellform.xsl"?>
statt. Wird das Stylesheet nicht herangezogen, folgt die Abfrage entsprechend den be-
schriebenen drei Optionen.
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