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zuzahlen. Dabei wird die Höhe dieser Zahlung mit der Funktion RMZ() berechnet. Die
Raten bestehen jeweils aus einem Zinsanteil (berechnet mit ZINSZ()) und einem Til-
gungsanteil, um den sich die Gesamtschuld jeweils verringert. Dieser Anteil wird mit
der Funktion KAPZ() berechnet. Abbildung 16.2 zeigt ein einfaches Beispiel.
Abbildung 16.2 Verlauf der Tilgung eines Darlehens
16.3.3
Berechnung von Abschreibungen
Bei der Abschreibung geht es darum, dass eine Investition, z. B. in Maschinen, Fahrzeuge,
Gebäude etc., in zweierlei Hinsicht betriebswirtschaftlich zu berücksichtigen ist. Zum ei-
nen ist es betriebsintern so, dass mit einer Anschaffung das Anlagevermögen zunächst
um den Wert dieser Anschaffung vermehrt wird, dass aber der Wert dieser Anschaffung
durch Abnutzung kontinuierlich sinkt, bis am Ende der Schrottwert übrig bleibt.
Zum anderen kann eine derartige Investition von der Steuer abgesetzt werden. Die ein-
fachste Form ist hierbei, dass die Anschaffung in dem Jahr, in dem sie getätigt wird, in
vollem Umfang steuerlich geltend gemacht wird – hierzu bedarf es natürlich keiner wei-
teren Berechnungen. Bei langlebigen Investitionen ist es dagegen üblich, die Abschrei-
bung auf mehrere Jahre zu verteilen.
Hierfür gibt es verschiedene Verfahren. Das einfachste ist die lineare Abschreibung: Der
abzuschreibende Betrag wird gleichmäßig auf den gesamten Abschreibungszeitraum
verteilt. Die anderen Verfahren, für die Excel Funktionen zur Verfügung stellt, sind soge-
nannte degressive Abschreibungen: Der Abschreibungsbetrag sinkt von Jahr zu Jahr, so-
dass am Anfang ein großer Betrag abgeschrieben wird, in den folgenden Jahren wird
der Betrag kontinuierlich kleiner. Auf die Frage, welche Methode im Einzelfall am sinn-
vollsten und welche aktuell steuerrechtlich zulässig ist, kann Excel 2013 natürlich keine
Antwort geben.
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