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Excel braucht zusätzlich noch die Angabe über die Basis, auf der die Zinstage berechnet
werden. Das ist hier immer der Wert 4, also 360 Tage pro Jahr, 30 Tage pro Monat. In der
Zelle B13 wird der aktuelle Kurswert einfach mit
=Nennwert * Kurs/100
errechnet. Zusätzlich wird noch die Anzahl der Zinstage berechnet. Dafür kann die Formel
=ZINSTERMTAGVA(Abrechnungstermin; Faelligkeit; 1; 4)
verwendet werden. Das Ergebnis dient hier aber nur zur Information, für die Berech-
nung der inzwischen aufgelaufenen Zinsen wird dieser Wert nicht benötigt.
Neben dem Kurs spielt beim Verkauf der Betrag der aufgelaufenen Zinsen eine Rolle.
Der kann in E6 mit der Funktion AUFGELZINS() berechnet werden. Die Formel lautet:
=AUFGELZINS(Emission; Erster_Zinstermin; Abrechnungstermin;
Nominalzins; Nennwert; Zinstermine_pro_Jahr;
Basis_für_Berechnung_der_Zinstage)
Nun kommen in der Regel aber noch ein paar Kosten hinzu: Als Provision berechnet die
Bank beispielsweise 0,5 % des Nennwertes. Als Maklergebühr kommen noch 0,075 %
des Nennwertes hinzu. Dann muss noch eine fixe Spesengebühr entrichtet werden. Der
tatsächlich ausgezahlte Betrag ergibt sich aus dem Kurswert plus aufgelaufene Zinsen,
abzüglich der drei genannten Kosten-Posten.
Beachten Sie, dass bei ausländischen Papieren meist etwas andere Maklergebühren be-
rechnet werden.
Abbildung 16.4 Verkauf eines fest verzinslichen Wertpapiers
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