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Enthalten die Argumente Wahrheitswerte oder als Text eingegebene Zahlen, werden
diese wie Zahlen verarbeitet. Fehlerwerte oder Texte, die nicht in Zahlen umgewandelt
werden können, führen dagegen zu dem Fehler #WERT!. Ist als Argument eine Matrix-
konstante oder ein Zellbezug angegeben, werden nur numerische Werte verarbeitet;
leere Zellen, Texte und Wahrheitswerte werden dagegen ignoriert. Wie sich unter-
schiedliche Datentypen auswirken, zeigt Abbildung 16.11. Auch hier ergeben sich wie-
der Unterschiede zu den Ergebnissen von Formeln, die mit dem +-Operator aufgebaut
sind.
Abbildung 16.11 Die Tabelle zeigt, dass die Funktion SUMME() bestimmte Datentypen 
anders behandelt als der Operator +.
Eine häufig sehr nützliche Variante der Funktion SUMME() ist die Funktion SUMME-
WENN(), die eine bedingte Addition von Werten erlaubt. Die Syntax ist:
=SUMMEWENN(Bereich; Suchkriterien; Summe_Bereich)
Die Funktion vergleicht die Werte aus dem mit Bereich angegebenen Zellbereich mit dem
Suchkriterium, das über das Argument Suchkriterien angegeben ist. Dies kann eine Zahl,
eine Zeichenfolge oder ein Ausdruck mit einem Vergleichsoperator wie <10 oder >Karl
sein oder der Bezug auf eine Zelle, die ein Kriterium enthält.
Werden Werte in Bereich gefunden, die dem Kriterium entsprechen, sucht die Funktion
nach korrespondierenden Werten in einem zweiten Bereich Summe_Bereich und summiert
diese auf. Wird kein Wert gefunden, der dem Kriterium entspricht, wird 0 ausgegeben.
Wird Summe_Bereich nicht angegeben, wird der Teil von Bereich aufsummiert, der das
Suchkriterium erfüllt.
Abbildung 16.12 zeigt eine Tabelle, in der mehrmals notiert worden ist, wie viele rote
und wie viele blaue Produkte verkauft worden sind. Die Funktion summiert die Zahlen
für die Farbe Rot.
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