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In Depth Information
Die Funktion beantwortet die Frage, wie viele Gruppen der Größe k aus n Elementen ge-
bildet werden können, wenn die Reihenfolge keine Rolle spielt. Die Funktion gibt also
den Wert des Binomialkoeffizienten aus. Sie rechnet nach der Formel
n! / (k! * (n-k)!)
Das Beispiel mit den Lottozahlen lässt sich also noch etwas einfacher durchrechnen:
=KOMBINATIONEN(49; 6)
ergibt ebenfalls 13.983.816.
16.5.5
Zufallszahlen erzeugen
Gerade in der Testphase von Kalkulationsmodellen sind häufig zwei Funktionen sehr
hilfreich, die Zufallswerte erzeugen:
=ZUFALLSZAHL()
=ZUFALLSBEREICH(Untere_Zahl; Obere_Zahl)
Die erste Funktion erzeugt immer Werte zwischen 0 und 1, bei der zweiten Funktion
können Sie mit den beiden Argumenten die erlaubte Streuung der Werte vorgeben. Da-
bei werden immer Ganzzahlen generiert.
Beachten Sie aber, dass sich die Zufallszahlen bei jeder Neuberechnung ändern. Wenn
Sie mit Werten arbeiten wollen, die sich im Nachhinein nicht mehr verändern, dann
drücken Sie die Taste [F9] , wenn Sie die Funktion in der Bearbeitungszeile eingegeben
haben (bevor Sie die [¢] -Taste d rü c ke n ).
16.5.6
Trigonometrische Funktionen
Die Winkelfunktionen, die nicht nur in der Geometrie, sondern auch in all jenen wissen-
schaftlichen Bereichen benötigt werden, die sich mit Schwingungen im weitesten Sinne
(Schall, Licht, Elektrizität, Mechanik) befassen, verdanken sich ursprünglich Berech-
nungen am rechtwinkligen Dreieck.
Gearbeitet wird mit Winkelgrößen, die nicht in Grad, sondern in Bogenmaß angegeben
sind. Als Bogenmaß eines Winkels wird die Länge des Kreisbogens bezeichnet, den der
Winkel aus dem Einheitskreis (Kreis mit dem Radius 1) ausschneidet. Da der Umfang ei-
nes Kreises 2*r*PI ist, beträgt der Umfang des Einheitskreises 2*PI , das Bogenmaß des
Winkels 360 Grad ist also 2*PI .
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