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Beispiel der Zeile 6, Spalten K und M:
Der Städtename ist von einem Vorsystem in Kleinbuchstaben und mit einer unbekannten
Anzahl überflüssiger Leerzeichen geliefert wurden, die vor und/oder nach dem sichtbaren Text
stehen können. Die Aufgabenstellung: Der Name der Stadt soll in richtiger Groß-/Kleinschreib-
weise, aber ohne die Bezeichnung Bad erscheinen. Die Formel
=GROSS2(TEIL(GLÄTTEN(K6);SUCHEN(ZEICHEN(32);GLÄTTEN(K6);1)+1;50))
ist der Aufgabe gewachsen. Sie erscheint etwas ungewöhnlich, als würde sie überflüssigerweise
zweimal »glätten« (die überflüssigen Leerzeichen entfernen). Beachten Sie jedoch, dass das erste
GLÄTTEN zum Formelsegment TEIL gehört und das zweite GLÄTTEN zum Formelsegment SUCHEN .
Probieren Sie hier nochmals mit (F9) und (Esc) aus, was die einzelnen Teile der Formel an Teil-
oder Vorergebnissen liefern, um daraus das Gesamtergebnis zu konstruieren. Die äußere Hülle
GROSS2 erzeugt im Gegensatz zu GROSS eine Groß-/Kleinschreibweise.
Beispiel der Zeile 7, Spalten K und M:
In dem vom Vorsystem umgekehrt gelieferten Städtenamen sollen die Teile zurückgetauscht
werden. Die Formel in Zelle M7 , die ich an dieser Stelle gerne Ihrer weiteren Untersuchung über-
lassen möchte, liefert die von RECHTS benötigte Zeichenzahl, indem sie von der Gesamtzahl der
Zeichen die Position des Leerzeichens subtrahiert. Für den Formelteil LINKS hingegen genügt die
Positionsbestimmung des Leerzeichens, subtrahiert mit 1.
=RECHTS(K7;LÄNGE(K7)-SUCHEN(ZEICHEN(32);K7;1))
&" "&LINKS(K7;FINDEN(" ";K7;1)-1)
Also, das muss jetzt nochmals gerügt werden: Zwei Methoden und zwei Arten, einen Suchbegriff
zu bezeichnen, in einer einzigen Formel! Bitte so nicht! Machen Sie es, mit demselben Ergebnis,
besser, z. B. so:
=RECHTS(K7;LÄNGE(K7)-SUCHEN(ZEICHEN(32);K7;1))
&ZEICHEN(32)&LINKS(K7;SUCHEN(ZEICHEN(32);K7;1)-1)
Zahlen in Texte einbinden und formatieren
Sie werden sich hier und an anderen Stellen dieses Buches mit einem Gebrauch von Excel
beschäftigen, der manchem ungewöhnlich erscheinen mag, der aber bei vielen Anwendern eine
wichtige Rolle spielt (oder spielen könnte): Die Einbindung von Kalkulationsergebnissen und
anderen Zahlen in Texte. Da muss es nicht nur um solche einfachen Beispiele gehen, wie sie
weiter unten im Abschnitt »Ein Beispiel aus der Praxis« vorgestellt werden. Ich kenne etliche
Praxismodelle, in denen z. B. unter Excel periodische Kalkulationen erfolgen, deren Ergebnisse
dann in variable Textbausteine eingebunden werden, die ihrerseits wiederum, ob automatisch,
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