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Sie liefert aus der Vorgabe jene Zeichen, die sich vor dem Halbgeviertstrich (dem Zeichen 150)
befinden. Damit nun ist die Ermittlung des aktuell zu benutzenden Ländercodes abgeschlossen.
Er wird, weil mit dem Einsatz von Textformeln ermittelt, als Text geliefert. Die Codes im zwei-
spaltigen Quelldatenbereich rP1.DiploCode hingegen sind dort als Zahlen deponiert. Dies ist bei
der Nutzung der Funktion SVERWEIS zu berücksichtigen, die jetzt zum Einsatz kommt, weil sie
den Suchbegriff ansonsten nicht finden und mit dem Fehlerwert #NV reagieren würde.
Die Formel in Zelle G4 benutzt jetzt den ermittelten Suchbegriff, um ihm die richtige Nation
zuzuordnen:
=SVERWEIS(WERT(rF1.Suchcode);rP1.DiploCode;2;FALSCH)
Als umgangssprachliche Anweisung: »Wandle den als Text vorhandenen Wert aus der Zelle mit
dem Namen rF1.Suchcode in eine Zahl um. Benutze diese Zahl als Suchbegriff in der ersten
Spalte der Matrix mit dem Namen rP1.DiploCode . Liefere aus der Zeile mit der Fundstelle den
Wert der zweiten Spalte der Matrix. Gehe davon aus (das Argument FALSCH in der Formel), dass
nur eine genaue Entsprechung des Fundes mit dem Suchbegriff gewünscht ist.«
Schließlich gilt es noch festzustellen, welche Ausgabe dieses Kennzeichens vorliegt. Wie oben
erläutert: Die Erstausgabe zeigt am Ende keinen Buchstaben, die zweite den Buchstaben A , die
dritte den Buchstaben B usw. Es können dabei nur Großbuchstaben aus dem ersten Teil des
Alphabets vorkommen. Dies wird mit der nachstehenden Formel aufgegriffen. In den Zeichen-
sätzen der Standardschriftarten sind Großbuchstaben des Alphabets mit den laufenden Num-
mern 65 bis 90 codiert, die Zahlen 0 bis 9 mit den laufenden Nummern 48 bis 57. Es lässt sich
hier also leicht feststellen, ob das letzte Zeichen des Kennzeichens eine Zahl oder ein Buchstabe
ist. Wenn Letzteres zutrifft, dann gelingt nach dem gleichen Denkmuster auch die Ermittlung
dieses Buchstabens und seine Darstellung als laufende Zahl.
Die Formel in Zelle I4:
=WENN(CODE(RECHTS(rF1.Kennzeichen))>64;CODE(RECHTS(rF1.Kennzeichen))-63;1)
als umgangssprachliche Anweisung: »Wenn der Zeichencode des rechten Zeichens in der Zelle
mit dem Namen rF1.Kennzeichen größer als 64 ist, dann ermittle diesen Code und subtrahiere
63. Ansonsten schreibe die Ziffer 1.«
Die so aufgemachte Rechnung: A = 65 minus 63 = 2, B = 66 minus 63 = 3 usw. Wenn es sich
nicht um die Erstausgabe, sondern um eine Folgeausgabe (Formelergebnis > 1) handelt, errötet
die Zelle auf Basis der oben schon erwähnten bedingten Formatierung.
Zum Abschluss dieses Themas noch dies: Wenn Sie in der Eingabezelle Werte ab 94 erzeugen,
liefert Excel die zugehörigen Platzhalter NN und reagiert darauf wiederum in den Spalten G und
I mit einer Fehlermeldung bzw. mit Unsinn. Das könnte man in einer Lösung, die nur eigenen
Informationszwecken dient, hinnehmen. Sollte ein derartiges Modell jedoch auch von anderen
Personen benutzt werden oder gar in Präsentationen Verwendung finden, wäre ein solcher Man-
gel keinesfalls akzeptabel. Es fehlt also noch eine ordentliche Fehlerpufferung. Die allerdings soll
jetzt nicht mehr geleistet werden und wird hiermit vertagt (siehe Informationen im Zusammen-
hang mit Abbildung 3.19).
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