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Aspekte der Planung
Wenn Sie ein derartiges Modell in Eigenregie entwickeln, werden Sie erfahren, dass auch eine
eher unscheinbar wirkende Lösung nicht »so mal eben nebenher« zu erstellen ist. Schon gar
nicht, wenn die Vorgehensweise unkoordiniert und ungeplant ein sollte. Hier allerdings sind die
wichtigsten Überlegungen schon erfolgt und die wesentlichen Strukturen des Modells bereits
eingerichtet. (Was es bei solchen Vorbereitungen alles zu bedenken und abzuwägen gilt, wird in
späteren Kapiteln seine Rolle spielen.)
Die Fragen des »Wer soll das wie in welcher Weise und für welchen Zweck benutzen?« sind bereits
geklärt und wurden weiter oben schon beantwortet – entweder direkt oder indirekt. Auch die
Basisstrukturen der Arbeitsmappe sind festgelegt und die Arbeitsblätter Parameter 1 sowie Listen 1
sind mit all ihren Bestandteilen fertig, entsprechen also den obigen Beschreibungen.
Die in den nächsten Abschnitten folgenden Anleitungen beziehen sich also, mit einer kleinen
Ausnahme, ausschließlich auf das Arbeitsblatt Focus 1 . Dort wurden ebenfalls schon etliche Vor-
bereitungsaufgaben erledigt. Konzentrieren Sie sich also bei Ihrer Arbeit an diesem Modell ganz
auf die funktionalen Aspekte. Auch das allerdings bedarf eines planvollen Ablaufs. Die folgen-
den Punkte sind als Reihenfolge dargestellt. Sie ist bei diesem Beispiel und den bereits geleisteten
Vorarbeiten zu empfehlen, sollte aber nicht als zwingend allgemeingültig betrachtet werden. Je
nach Komplexität der Aufgaben kann es vorkommen, dass solche Schritte anders zu reihen sind
oder dass sie – teilweise oder alle – ggf. mehrfach zu durchlaufen sind.
Was häufig erst abschließend geschieht, nämlich das Festlegen von Zellformaten, ist hier eben-
falls schon vorhanden. Wenn Sie bei Ihrer Arbeit so vorgehen, wie es in den Schritt-für-Schritt-
Anleitungen beschrieben ist, werden alle bereits eingerichteten Formate erhalten bleiben, also
nicht durch unnötige Kopier- oder Ausfüllvorgänge verletzt bzw. überschrieben.
Hier nun also eine ratsame, zusammengefasst formulierte Abfolge der Arbeitsschritte:
1. Definieren Sie die noch fehlenden Bereichsnamen, prüfen Sie die Richtigkeit deren Positio-
nen und legen Sie dann eine neue, komplette Liste der Bereichsnamen an. Es ist sehr einfach
und komfortabel, Bereichsnamen in Formeln einzufügen. Deswegen sollten diese möglichst
komplett und vor allem richtig vorliegen, bevor Sie mit dem Aufbau eines Formelwerks
beginnen.
2. Richten Sie die Datenüberprüfungen ( Gültigkeit ) ein und testen Sie die Wirkung, indem Sie
absichtlich die definierten Gültigkeitskriterien verletzen (so weit das möglich ist).
3. Erzeugen Sie die Formeln und prüfen Sie die Korrektheit der Ergebnisse.
4. Legen Sie bedingte Formatierungen fest und testen Sie jede der gewünschten Wirkungen.
5. Richten Sie den Zellschutz und anschließend den Blattschutz ein und testen Sie, ob alle
Zellen, die zugänglich und/oder eingabefähig sein sollten, auch entsprechend ausgestattet
sind. Führen Sie abschließende Arbeiten aus (für die Sie ggf. den Blattschutz temporär noch-
mals aufheben müssen).
Genau in dieser Reihenfolge nun soll es an die Arbeit gehen:
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