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Quelldaten in Stunden und in Euro
Es gibt die drei Datenblätter Daten 1, Daten 2 und Daten 3 , die strukturell identisch sind und
jeweils dieselben Formeln enthalten. Ihre Inhalte sind Istdaten aus den Jahren 2009, 2008 und
2007 – in dieser Reihenfolge. So wie ich in Kapitel 1 empfohlen habe, die Summen und Teilsum-
men von Tabellendaten nach Möglichkeit immer oberhalb der Konstanten anzulegen, so will ich
hier darauf hinweisen, dass es sinnvoll ist, Quelldatenblätter nach ihrer Aktualität von links nach
rechts zu ordnen, das aktuellste also immer am weitesten links.
TIPP
In diesem Beispiel werden die Daten nach Kalenderjahren vorgehalten. Sollten Sie bei der Konstruk-
tion eigener Modelle ähnlicher Art wissen oder vermuten, dass Ihre Lösung auch im kommenden Jahr (oder in meh-
reren in der Zukunft liegenden Jahren) Bestand haben wird, ist es nützlich, auch diese Blätter bereits mit anzulegen
und ggf. auszublenden, bis sie benötigt werden. Das erspart Ihnen, weil Sie bei der ersten Ausstattung gleichartige
Blätter gruppieren und dann gleichzeitig bearbeiten können (Beispielbeschreibung weiter unten), einige überflüssige
Arbeiten, die ansonsten ggf. nach dem Jahreswechsel anstünden.
Zu den Blattstrukturen, stellvertretend für die drei Quelldatenblätter zum Blatt Daten 1 , Spal-
ten A bis R, im Zusammenhang mit Abbildung 5.3:
Zelle K7 mit ihren kräftigen Farbsignalen bezeichnet, welche Datenart in der Matrix aus
Monaten und Gruppen vorhanden ist.
Es fehlen noch die Stundenwerte für November und Dezember. Deswegen sind die entspre-
chenden Zellen mit dem Fehlerwert #NV als Platzhalter belegt. Es wird in diesem Modell zwin-
gend davon ausgegangen, dass monatlich zum Stichtag alle Gruppenwerte des Vormonats
gleichzeitig hier einfließen (eingetragen werden) und deshalb eine kontinuierliche, zeilenweise
Füllung von oben nach unten sichergestellt ist. Anders gesagt: Es gibt #NV -Werte immer nur im
aktuellen Monat bzw. in Monaten, die in der Zukunft liegen. Dies ist hier für solche Kalkula-
tionen wichtig, die darauf basieren, dass vertikal ein unterbrechungsfreier, additiver Zuwachs
stattfindet und dass in einer Datenzeile keine Lücke enthalten ist.
In der Zelle G8 wird per Formelergebnis ausgewiesen, wie viele Monate mit Zahlen belegt
sind. Dafür werden die Werte der Spalte Gruppe A als Grundlage benutzt. (Es ist in diesem
Unternehmen übrigens äußerst unwahrscheinlich – für die Gruppe A sogar ausgeschlossen –,
dass es in einem Monat keine Vermietungen innerhalb einer spezifischen Gruppe gäbe. Sollte
das dennoch einmal geschehen, wäre der entsprechende Werteeintrag jedoch nicht #NV , son-
dern 0 (null)!
HINWEIS
Beachten Sie, dass im Blatt Daten 3 alle zur Spalte Gruppe G gehörenden Zellen mit #NV belegt
sind, weil es in jenem Jahr diese Gruppe noch nicht gegeben hat. Mehr dazu weiter unten bei der Beschreibung
der Formelkonstruktionen.
In Zelle K8 wird als Text ausgewiesen, welcher der Monate der letzte ist, für den Zahlen vor-
liegen.
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