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HINWEIS
Beim Umgang mit Arbeitsblattgruppen gibt es Verschiedenes zu beachten:
Wenn Sie eine Gruppe selektiv aus nicht nebeneinander liegenden Arbeitsblättern bilden möchten, verwen-
den Sie beim Zusammenstellen statt der Taste (ª) die Taste (Strg) .
Einige Befehle funktionieren nicht, wenn sie in einer Gruppe benutzt werden sollen. Dazu gehört, dass Sie
nicht mit (F3) einen Bereichsnamen in eine Formel einfügen können.
Wenn Sie eine Gruppe auflösen möchten, klicken Sie entweder auf eine Blattregisterkarte eines nicht zur
Gruppe gehörenden Blattes oder aber mit der rechten Maustaste auf einen zur Gruppe gehörenden Blattna-
men und dann im Kontextmenü auf den Befehl Gruppierung aufheben .
ACHTUNG, SEHR WICHTIG! Vergessen Sie nicht, eine Gruppe rechtzeitig wieder aufzulösen. Wenn Sie ver-
meintlich in nur einem Arbeitsblatt arbeiten, sich tatsächlich aber weiterhin im Gruppenmodus befinden, kön-
nen Sie schwerwiegende Fehler machen, bis hin zur kaum noch korrigierbaren Zerstörung Ihrer bisherigen
Arbeit. Da helfen manchmal (ich erinnere mich äußerst ungern) nur noch Papierkorb und Neuanfang.
Als Erstes geht es um die Formeln im oberen linken Viertel des Arbeitsblatts (bzw. der drei grup-
pierten Arbeitsblätter). Vorab sind aber noch zwei Anmerkungen zu machen:
Weiter oben wurde schon berichtet, dass die für zukünftige Werte reservierten Zellen mit dem
Platzhalter #NV belegt sind (vgl. die Zeilen für November und Dezember in Abbildung 5.7). So
etwas macht in einem sich darauf beziehenden Formelwerk stets einige Schwierigkeiten, weil
eine Berechnung, die #NV -Werte einschließt, ebenfalls #NV zum Ergebnis hat. Was in manchen
Fällen durchaus willkommen ist und Fehlinterpretationen vermeiden hilft, ist in anderen eher
hinderlich. Deshalb, und das ist in Excel meistens so, gibt es natürlich auch einen Weg, diese
Schwierigkeit zu umgehen.
Die Konstruktion für die Zellen G8 und K8 wirkt redundant: Die eine Formel liefert eine Zahl,
die andere verwendet diese Zahl, um mit ihrer Hilfe einen Text zu ermitteln. Das müsste so
nicht sein, weil die beiden hier benutzten, unkomplizierten Funktionen auch ineinander
geschachtelt werden könnten. Da hier aber die Zahl an anderer Stelle benötigt wird (vgl. Abbil-
dung 5.9) und der Text als klarer Informationsträger dienen soll, ist die getrennte Anlage zu
bevorzugen. So etwas mache ich häufig auch dann, wenn es aktuell keinen Grund dafür gibt.
Erfahrungsgemäß ist es oft so, dass bei einer Überarbeitung oder Erweiterung ein solcher
Grund plötzlich auftaucht. Dann wird aus der Redundanz eine Nützlichkeit. Und solange es
keinen Anlass gibt, auf potenzielle Nützlichkeiten zu verzichten, ist eine solche Einrichtung
eher vorteilhaft als ungünstig.
Damit aber nun zu den Formeln selbst. Im Zusammenhang mit Abbildung 5.7:
Geben Sie in Zelle G8 die Formel =ANZAHL($L$12:$L$23) ein. Hier wird im Bezug die Anzahl von
Zahlen ermittelt. Das Ergebnis ist 10 , denn zwei der 12 Inhalte im Bezug sind keine Zahlen. Die
Ve r w e n d u n g v o n ANZAHL2 würde das Ergebnis 12 erzeugen, weil diese Funktion die Anzahl von
Zellinhalten, gleich welcher Art zählt, also auch #NV -Werte.
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