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Zu den in Abbildung 5.11 zu sehenden Formeln: Im nachfolgenden Text werden die Einrichtun-
gen für Spalte M beschrieben, das ist die Basis der zweiten Datenreihe des Diagramms. Die For-
meln in Spalte L sind nahezu identisch, mit der Ausnahme, dass in den dort benutzten Bereichs-
namen statt der Ziffer 2 die Ziffer 1 zur Verwendung kommt. Deshalb also können Sie in jeweils
beiden Spalten identische Formeln eingeben und dann in der Nachbarspalte entsprechend kor-
rigieren. Wenn Sie hier mit Suchen und Ersetzen korrigieren wollen, hilft Ihnen die Zweistellig-
keit der in den Bereichsnamen enthaltenen Ziffern. Aus Ersetze 01 durch 02 z. B. werden nur sel-
ten fehlerhafte Ergebnisse resultieren, aus Ersetze 1 durch 2 fast immer.
Die Formel =VERGLEICH($K$2;rL1.Gruppen02Liste;0) in Zelle M2 ermittelt, welche Position der Eintrag
(keine) in der referenzierten Liste hat (er wird gebraucht, um eine der beiden Linien aus dem
Diagramm zu entfernen). Natürlich könnten Sie hier auch mit festen »Verdrahtungen« arbeiten,
Sie wissen ja, dass es der achte Eintrag ist. Es dennoch auf diese Art zu machen hat zwei Gründe:
Normalerweise ist in meinen Modellen der Eintrag (keine) immer der letzte einer Liste. Es
mag aber sein, dass der Anwender Gründe dafür hat, diese Vorgabe an anderer Stelle in sei-
nen Steuerelementen finden zu wollen. Kein Problem. Die Formel registriert die Umstellung,
ich muss keine der davon abhängigen Formeln ändern.
Es ist leicht möglich und kommt relativ häufig vor, dass sich die Einträge einer Auswahlliste
vermehren oder vermindern. Wenn (keine) weiterhin an letzter Stelle stehen soll, verschiebt
sich folglich seine Zählposition. Kein Problem …
HINWEIS
Die Formel in der Nachbarzelle L2 heißt also =VERGLEICH($K$2;rL1.Gruppen01Liste;0) . Dies soll bei
diesem fortgeschrittenen Stand des Seminars als exemplarischer Hinweis genügen, ich werde diese Parallelen bei
den nächsten Formelbeschreibungen nicht mehr erwähnen.
Als ich erstmals entdeckte, wie einfach es sein kann, per Mausklick und ohne Programmierung
zu entscheiden, welches von beliebig vielen Quelldatenblättern ich aktuell zum Auslesen von
Werten benutze, war ich begeistert, weil sich dadurch plötzlich sehr viele und elegante Möglich-
keiten anboten, die zuvor nur mit Krampf oder gar nicht zu lösen waren. Gut – mit WENN -For-
meln geht es auch ganz ordentlich, aber das stößt bald an Grenzen, vor allem auch in der Über-
sichtlichkeit und bei dem Wunsch nach einer über die bloßen Basisvarianten hinausgehenden
Variabilität.
Wie funktioniert das? Sie erzeugen mit einer Textformel den Namen eines Knotens, rD1.Knoten
etwa, und variieren mithilfe von Steuerelementen einfach die Zahl in diesem Namen: Per Maus-
klick wird aus dem Formelergebnis rD1.Knoten das Ergebnis rD2.Knoten oder rD3.Knoten usw.
Dann verwenden Sie den so steuerbaren Namen als Bezug für weitere Formeln, Sie werden
gleich sehen wie.
Die Formel ="rD"&rL1.Jahr02Ausw&".Knoten" in Zelle M7 erzeugt als Text den Namen von drei verschie-
denen Knotenzellen aus drei verschiedenen, an Kalenderjahren orientierten Arbeitsblättern, je
nachdem, welche Jahreszahl in dem mit rL1.Jahr02Ausw verknüpften Steuerelement angeklickt
wurde. Prüfen Sie das, indem Sie die Formel eingeben und dann im entsprechenden Steuerele-
ment verschiedene Jahreszahlen auswählen.
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