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TIPP
Wie Sie sehen, gibt es links und rechts vom Diagramm noch reichlich Platz für Erweiterungen beliebi-
ger Art. Probieren Sie einiges aus. Wie wäre es z. B. mit einer interessanten Variante zur Vertiefung der bereits gelie-
ferten Informationen: Rechts neben dem Quartalsdiagramm ein Monatsdiagramm mit Linien, um zusätzlich den Jah-
resverlauf und die Spannweitenunterschiede der aktuell ausgewählten Daten zu visualisieren.
Unterhalb des vorstehend beschriebenen Bereichs ist alles so geblieben, wie es auch in den vori-
gen Modellen schon war.
Strukturen zur Dynamisierung der Benutzerauswahl
Die vom Benutzer mittels Steuerelementen abgerufenen Werte sind weiterhin Resultate aus »ein-
fach gestrickten« SUMMEWENN -Formeln (vgl. Abbildung 7.20). Bei der hier gewählten Konstruktion
wurden zwei Restriktionen dieser Funktion umgangen. Warum und wie, dazu bedarf es einiger all-
gemeiner Erläuterungen und spezieller Beschreibungen.
Die Funktion SUMMEWENN arbeitet extrem schnell. Ich denke hier z. B. an ein Praxismodell, das
mit dem hier gezeigten etliche Ähnlichkeiten hat und – neben anderen – mit rund 26.000 SUMME-
WENN -Formeln ausgestattet ist. Bei jeder Steuerelement-Benutzeraktion werden alle diese For-
meln neu berechnet – in einer Zeit, die am Bildschirm nicht als Verzögerung auffällt.
Die Funktion SUMMEWENN kann bei Standardverwendung nur mit einem einzigen Suchbegriff
und einem einzigen Suchbereich arbeiten. Dies beschränkt ihre Einsatzmöglichkeiten. Das
lässt sich mit einigen Kunstgriffen umgehen (z. B. Verwendung als Matrixformel, alternative
Ve r w e n d u n g v o n SUMMENPRODUKT ), die jedoch ab einer vorher nicht bestimmbaren und deut-
lich kleineren Formelmenge zu drastischen Performanceverlusten führen können.
Die unter Excel 2010 vorhandene Alternative SUMMEWENNS kennt die Restriktionen von SUM-
MEWENN nicht (verarbeitet bis zu 127 Kriterien in bis zu 127 Suchbereichen; Näheres in Teil B,
Kapitel 11, siehe dort auch ZÄHLENWENNS und MITTELWERTWENNS ), steht aber in älteren Excel-
Versionen eben nicht zur Verfügung und ist deswegen nicht abwärtskompatibel verwendbar.
Die hier vorgestellte Verwendung von SUMMEWENN schafft eine passable Problemlösung:
Die Formeln behalten ihre Schnelligkeit, weil sie weiterhin in ihrer einfachen Grundform
benutzt werden.
Weil deshalb allerdings nur ein einziger Suchbegriff zulässig ist, wird dieser variabel gestaltet.
Weil nur ein Suchbereich zulässig ist, hier aber bereits drei verschiedene vorliegen, werden
diese zu einem einzigen verbunden.
Der angewandte Trick wird bei Betrachtung von Abbildung 7.16 in Verbindung mit Abbildung 7.17
erkennbar. Zunächst zu Abbildung 7.16:
Der Filterliste wurde eine weitere Spalte mit dem Bereichsnamen rD1.SuchenKombi angefügt. Sie
führt mit ihren Formeln drei Suchbegriffe zusammen, die ihrerseits (in den Parameterspalten G,
H und I) ebenfalls schon mit Formeln generiert wurden. Dabei werden nun abermals Unterstri-
che als Trennzeichen eingesetzt (nicht nötig, aber die Lesbarkeit und die Verarbeitung durch wei-
tere Formeln erleichternd). Im Ergebnis entsteht hier eine Liste von Suchbegriffen mit jeweils
14 Zeichen.
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