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Die einfache Antwort ergibt sich indirekt aus den mit Suche überschriebenen Listen in Abbil-
dung 7.17: Sie verwenden bei der Suche im Suchkriterienbereich von den jeweils 14 Zeichen nur
ganz bestimmte, für den mehr oder weniger großen Rest kommen Stellvertreterzeichen zum
Einsatz.
TIPP
Sie können in Suchbegriffen Stellvertreterzeichen (Platzhalter, Wildcards) verwenden.
Dabei steht der sog. Asterisk, das Zeichen * (Stern), für eine beliebige Zeichenkette. Wenn Sie es allein verwen-
den, suchen Sie »alles«, im Beispielfall steht es also für die Summierung Gesamt . Einige Beispiele in Verbindung
mit anderen Zeichen: FRA* steht hier für Frankreich , könnte aber auch für Frankfurt oder für Fragmentierungsver-
fahren stehen (nach Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden). Der Suchbegriff *KA steht hier für den
Altkunden, könnte aber auch für jede andere Zeichenfolge beliebiger Länge stehen, die mit KA endet.
Das Stellvertreterzeichen ? steht für genau ein beliebiges Zeichen. Der Suchbegriff ????A* steht hier für die
Umsatzklasse A , könnte aber auch für operativ stehen. Der Suchbegriff NO?? (den es im Beispielfall nicht gibt)
könnte beispielsweise für Nord oder für Note stehen, nicht aber für Nomenklatur und auch nicht für Novellie-
rungsprozessvariantendarstellung , das wäre dann beides eher NO*.
Die im Blatt Listen 1 eingetragenen und mit Abbildung 7.17 gezeigten Suchbegriffe erfüllen hier ihren Zweck, sind
aber unsystematisch aufgebaut. Ich habe sie dennoch hier so benutzt, um einige Variationen vorstellen zu kön-
nen. Sehr viel besser wäre im vorliegenden Fall die ausschließliche Verwendung von Fragezeichen, also z. B. statt
DEU* die Verwendung von DEU??????????? oder ein ????C????????? statt ????C* . Der Grund: Das Lösungsbeispiel
benutzt ein einheitliches System, in dem jeder Suchbegriff 14 Zeichen hat, von denen beliebige an beliebigen
Stellen durch Stellvertreterzeichen ersetzt werden können. Das schafft bei komplizierteren und vielfältigeren als
den hier vorgestellten Aufgaben die Möglichkeit, benötigte Suchbegriffe variabel mit Formeln zu erzeugen, die
ihrerseits von Steuerelementen »betreut« werden. Dann ist es ideal, wenn Sie mit einer festen Zeichenzahl – wie
hier mit 14 – arbeiten können. Eine der zum Erstellen von Suchbegriffen zu verwendenden Funktionen wäre WIE-
DERHOLEN . Als fiktives Beispiel: Per Mausklick auf ein ActiveX -Listen-Steuerelement ist in seiner LinkedCell mit
dem Namen rL1.SuchenAusw der Text FIN entstanden. Mit der Formel
=rL1.SuchenAusw&WIEDERHOLEN("?";14-LÄNGE(rL1.SuchenAusw))
würde daraus der Suchbegriff FIN??????????? .
(Das vorstehend angesprochene ActiveX -Listen-Steuerelement kann einen Text statt seinen Indexwert ausgeben,
weil seine Eigenschaft BoundColumn auf 1 gesetzt wurde – Näheres dazu in Teil B, Kapitel 13.)
Zusammenfassend der Funktionsablauf:
1.
Der Benutzer möchte die Daten einer bestimmten Kundengruppe einlesen. Dazu klickt er in
der Auswahlliste eines Steuerelements auf einen Klartexteintrag, z. B. auf Umsatz C . Damit
erzeugt er in der mit dem Steuerelement verknüpften Zelle die Zahl 4.
Eine Formel ermittelt nun in einer Liste (vgl. Abbildung 7.17) mithilfe der Vorgabe 4 , wel-
cher Suchbegriff dem Klartext Umsatz C zugeordnet ist, nämlich ????C* , und liest diesen
Suchbegriff ein (vgl. Abbildung 7.19).
2.
Der so übernommene Suchbegriff wird nun von SUMMEWENN -Formeln benutzt, die ihn im
Bereich rD1.SuchenKombi verwenden, um die gewünschten Daten zusammenzustellen (vgl.
Abbildung 7.16 und Abbildung 7.20).
3.
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