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Gute Angewohnheiten? Das ist zumeist jenes Verhalten, von dem andere meinen, wir sollten es
zeigen. »Iss deinen Teller leer.« »Iss doch nicht immer so viel.« »Entspanne dich, ruh sich aus.«
»Mach mehr Sport.« »Sei nicht so aggressiv.« »Du musst auch mal lernen, dich durchzusetzen.«
»Benutze die rechte Maustaste.« Irgendwann mag man das alles nicht mehr hören. »Aber wir
meinen es ja nur gut.« Das mag man irgendwann schon erst recht nicht mehr hören.
Was also soll ich machen? Da will ich Ihnen gleich zu Anfang ein paar empfehlenswerte Arbeits-
weisen vorstellen – also gute Ratschläge erteilen – und Sie wollen es gar nicht mehr hören.
Obwohl ich es doch nur gut meine. Egal jetzt, da müssen wir durch. Denn schlechte Angewohn-
heiten beim Umgang mit Excel kenne ich so viele (und musste mir selbst etliche davon mühsam
abgewöhnen), dass ich einfach nicht zusehen mag, wie so mancher sich, bis hin zum Krampf,
ein Vielfaches an Arbeit zumutet, als es zur Bewältigung einfacher Standardaufgaben nötig wäre.
Manches geht eben viel besser und einfacher, als mancher denkt. Und solcherlei Erfahrung
liefert nun mal den kaum unterdrückbaren Impuls zur Weitergabe von Empfehlungen – ob vom
Empfänger gewünscht oder nicht –, Sie werden das kennen.
So wird die Arbeit komfortabler
Fast alle PC-Benutzer aus meinem Bekannten- und Kundenkreis haben sich den Umgang mit
dem PC, die Handhabung unterschiedlicher Anwendungsprogramme oder das Arbeiten mit
Maus und Tastatur im Wesentlichen selbst beigebracht. Das ist schon schlimm genug. Noch
schlimmer, was teilweise dabei herausgekommen ist. Dabei spreche ich schon gar nicht erst von
den auf Dauer krank machenden Arbeitsplätzen, von miserablen Beleuchtungen oder von
Körperhaltungen, die nur für den Broterwerb von Orthopäden und Physiotherapeuten erfreulich
sind. Allein schon diese merkwürdigen, unkoordinierten Handgriffe – Missgriffe eher – bei der
kombinierten Verwendung von Maus und Tastatur – es ist einfach ein Jammer. Wenn Sie sehen
würden, auf welche Art ich dieses Buch schreibe, würden Sie schnell verstehen, was ich mit
»Jammer« meine. Niemand hat mir früher gezeigt wie es besser geht, niemals, als es noch an der
Zeit war, hatte ich Bedürfnis oder Antrieb, es besser zu lernen. Jetzt ist bei meiner 4- bis 7-Finger-
Schreiberei mit Word jeder Ablauffehler schon so fest eingeschliffen, besonders dieses alberne,
völlig unnötige Hin und Her zwischen Tastatur und Maus, dass ich zwar einsichtig bin, nicht aber
auf gutem Weg zur Besserung. Also hilft nur jammern.
Ganz anders aber mit Excel. Hier, bei meinem Lieblingsprogramm, habe ich mir doch etliches
an Koordiniertheit und Erleichterungen angewöhnt, was ich in diesem Seminar gerne zum
Thema für erste »Fingerübungen« machen will. Auch wenn solche Angaben mehr in den techni-
schen Teil B des Buches gehörten, als Grundlagen für alles Folgende sind sie so wichtig, dass ich
derartige Inhalte nicht im Nachschlageteil deponieren möchte. Öffnen Sie also bitte eine neue,
leere Excel-Arbeitsmappe und probieren Sie selbst aus, was hier angeregt wird.
Vorab noch ein Hinweis, danach zwei einfache Grundregeln:
HINWEIS
Ab sofort setze ich bei meinen Ausführungen voraus, dass Sie in Ihrer Excel-Version jene Grund-
einstellungen gesetzt haben, die ich in Kapitel 9 des Teils B empfohlen habe.
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