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Die so in Spalte R ausgewiesenen Zeilenpositionen werden nun von den Offset-Formeln in den
rechts benachbarten Spalten als Zeilenargumente benutzt. Die beiden Beispiele aus der Abbil-
dung
S11
=BEREICH.VERSCHIEBEN(rT1.Knoten01;$R11;S$5)
T12
=BEREICH.VERSCHIEBEN(rT1.Knoten01;$R12;T$5)
zeigen die bekannte Gestaltungsart: vom Knoten ausgehend so viele Zeilen nach unten, wie es
der Vorgabe (dem Formelergebnis) in Spalte R entspricht, und so viele Spalten nach rechts, wie
es der Vorgabe (der numerischen Konstante) in Zeile 5 entspricht.
Die Formeln für das Jahr 2008 (Spalten W und X) sind gleichartig aufgebaut.
Vermeidung von Doppeln
Die hier vorgestellte, in der Anwendungspraxis sehr interessant einsetzbare Form der automati-
schen Sortierung mittels Formeln gelingt nur dann problem- und lückenlos, wenn in der zu sor-
tierenden Quelle komplett unterschiedliche Werte, also keine Doppel vorliegen. Eine Unter-
schiedlichkeit kann sich für Excel allerdings auch noch in der zehnten oder einer weiteren
Nachkommastelle zeigen. Die Zahlen 523,000000459887 und 523,000000762384 etwa sind,
wenn es um Geld geht, bei einer Standardzahlenformatierung mit in der Regel höchstens zwei
Dezimalstellen für den Betrachter natürlich identisch, für Excel sind sie es keinesfalls.
Wenn ich in dynamischen Modellen Datenmaterial, bei dem ein Auftreten von Doppeln wahr-
scheinlich ist, automatisch sortieren will, verändere ich jeden aus der Datenquelle extrahierten
Wert mit einem winzigen Korrekturfaktor.
Im Zusammenhang mit Abbildung 8.9: G7+ZUFALLSZAHL()/1000000 ist das Beispiel einer Formel, die
eine derartige Korrektur leistet. Dem ursprünglichen Wert wird eine Winzigkeit (das Millionstel
einer zufälligen Zahl, die zwischen 0 und 1 liegt und die bis zu 15 Dezimalstellen hat) hinzuge-
zählt. Dass zwei vormals identische ganzzahlige Werte nach der Addition dieses Korrektivs zufäl-
lig auch noch weiterhin identisch bleiben, ist extrem unwahrscheinlich.
Es gibt natürlich Werte, Wertekonstellationen, Kalkulationsarten und Darstellungsanforderun-
gen, bei denen eine derartige, ja sogar auch eine noch behutsamere Manipulation von Quell-
daten unzulässig wäre. Dies ist jedoch z. B. bei »normalen« Geschäftsdaten (Stückzahlen, Wäh-
rungsdaten, Kennzahlen usw.) kaum der Fall, weil etwa eine Weiterverrechnung von 523 oder
alternativ von 523,000000762384 erst nach einer ganzen Kaskade von Kalkulationen zu einem
geringfügigen, nur in extremen Ausnahmefällen wirklich »zählenden« oder gar sichtbaren
Unterschied führen würde.
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