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Wie? Die Ausführung: Gibt es Muster, Vorlagen, Beispiele, Regeln, Anforderungen, Vorga-
ben, Pflichten? Gar nicht schlecht oft, wenn strenge Verbindlichkeiten existieren. DIN oder
ISO, Corporate Design oder formulierte Anforderungen der Adressaten. Das enthebt Sie
mancher Überlegung. Und außerdem hilft es zur Kritikprophylaxe. Bisweilen allerdings ist es
gar nicht so gut, wenn es klare Vorgaben gibt. Jedenfalls dann nicht, wenn die Ihre Fantasie
lahmlegen oder wenn sie von Ihnen innerlich nicht akzeptiert werden.
Wa r u m ? Die Sinnfrage. Die leider so schwer zu beantworten ist. Was ist der wirkliche, der
ehrliche Grund für die Anfertigung Ihres Produkts? Wenn Sie das nicht beantworten können
oder nicht beantworten wollen, ist und bleibt natürlich fragwürdig, ob das Produkt über-
haupt seine Existenzberechtigung hat. Der reine Selbstzweck sollte jedenfalls eher nicht der
wahre Anlass für die Entstehung einer Präsentations- oder Berichtslösung sein.
Das Grundmodell
Die Informationen in diesem und den folgenden Abschnitten stehen im engen Zusammenhang
mit der Anwendung meiner »rS1.Methode«, einer geregelten Kombination aus Tabellenfunktiona-
litäten, Verwendung bestimmter Funktionen bzw. Formeln und dem Gebrauch von Steuerelemen-
ten. Viele Beispiele in diesem Buch benutzen diese Methode. Die entsprechenden Erläuterungen
sind aus rechtlichen Gründen nicht in den laufenden Text eingefügt, sondern auf der CD-ROM
abgelegt.
CD-ROM
Sie finden die entsprechende Datei unter \Materialien\rS1_Methode_2007-2010.pdf . Die dort ent-
haltenen Angaben sind sinngemäß auch auf die früheren Versionen von Excel anwendbar.
Die Entwicklung einer Lösung nach der rS1.Methode lässt sich, vereinfacht, als fünfstufiges Modell
betrachten. Dabei ist vorläufig unerheblich, ob in jeder Lösung jede dieser Stufen benötigt wird
bzw. ob bei komplexen Anforderungen noch mehr Stufen erforderlich werden.
Bitte verstehen Sie die nachstehend skizzierten Stufen als mehr oder weniger komplexe Arbeits-
gänge. Sie können in wenigen, glatten und schnellen Takten ablaufen, aber auch umfangreiche
Prozesse mit vielen, aufwendigen Schritten beinhalten.
Im Zusammenhang mit Abbildung 10.1:
Stufe A: Die benötigten Daten befinden sich in einem Vorsystem beliebiger Art. Das kann im
Konzern beispielsweise SAP heißen, für den Kleinbetrieb ist es vielleicht DATEV, für den Mittel-
ständler wäre es möglicherweise ein Datawarehouse, eine branchenspezifisch gestaltete Daten-
bank oder Microsoft Access. Auch eine andere, Prozesse begleitende Software – Microsoft
Project wäre ein typischer Fall – kommt als Lieferant infrage. Was auch immer, ein Daten
enthaltendes System also, dessen Inhalte, gleich auf welche Art, nach Excel übertragen werden
können. Nach einer entsprechenden Abfrage oder nach einem Download entsteht eine mehr
oder weniger voluminöse Datensammlung, vielleicht als Arbeitsmappe mit zahlreichen Blättern,
vielleicht als Pivot-Tabelle – nennen wir sie einfach »Primärdatensammlung«.
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