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In dieser Arbeitsstufe C geschieht meistens mehrerlei:
1. Die Daten werden in mehreren, strukturell identischen Arbeitsblättern hinterlegt ( Daten 1
bis Daten n ). Gelegentlich reicht für den Zweck auch ein einziges Arbeitsblatt – Daten 1 .
2. Die Daten werden im erforderlichen Umfang bereinigt (angepasst, korrigiert und vervoll-
ständigt). Dies kann schnell gehen oder auch eine aufwendige Arbeit sein. So z. B. dann,
wenn Prognosen erwartet werden und es zwar stark gegliederte Istdaten gibt, denen aber
keine äquivalenten Plandaten gegenüberstehen, oder wenn es, was häufig vorkommt, Anlass
zu komplexen Verdichtungen gibt.
3. Die Daten werden im erforderlichen Umfang kalkuliert und indiziert. Die dafür zu benutzen-
den Werte und Parameter sind meistens von Art und Ziel der Lösung abhängig und werden in
aller Regel nicht von Vorsystemen übergeben.
4. Im Arbeitsblatt Parameter 1 werden die von der Lösung benötigten Stammdaten hinterlegt
und gepflegt, das Blatt Namensliste enthält dokumentarisch und für Kontrollzwecke die
Bereichsnamen des Modells sowie deren Bezüge.
Stufe D: Aus den in Stufe C erstellten Datenblättern entsteht das Blatt Basis 1 . Es zu erstellen ist
meist der kreativste und auch der anspruchsvollste Schritt bei der Anfertigung solcher Lösungen.
Diese Basis besteht zum größten Teil – gelegentlich auch vollständig – aus Formeln. Deren Aufgabe
ist es, auf Mausklicks des Anwenders (des Präsentators) zu reagieren, die dieser im Focus (Stufe E)
unter Nutzung von Steuerelementen ausführt.
Die für die Funktionalisierung der Steuerelemente benötigten Daten und Strukturen werden im
Arbeitsblatt Listen 1 hinterlegt.
Als Ergebnis des Zusammenwirkens von Steuerelementen und Formeln erscheinen im Blatt
Basis 1 (und ggf. in weiteren solcher Basisblätter) benutzerdefinierte Zusammenstellungen von
Daten der Quelldatenblätter (aus Stufe C also). Es handelt sich dabei um
Teilmengen von Daten,
Resultate aus Berechnungen von Teilmengen,
strukturelle Umwandlungen der Teilmengen von Daten (z. B. ihre automatische Sortierung).
HINWEIS
Der Begriff »Teilmengen« kommt hier deshalb so konsequent zum Einsatz, weil es fast niemals
vorkommt, dass alle Daten der Quelldatenblätter gleichzeitig in einem Präsentationsblatt zu sehen sind.
Stufe E: Der sog. Focus (ein Arbeitsblatt oder mehrere) ist die Schaufassade des Modells und in
der finalen Fassung das Einzige, was von der Arbeitsmappe noch sichtbar bleibt. Das also ist es,
was präsentiert wird. Die Anfertigung dieses lebendig wirkenden, im Grunde aber passiven Ele-
ments – es zeigt nur das, was in seiner Basis generiert wurde – verlangt sorgfältige Überlegungen
zur adressatengerechten Gestaltung. Der höchste dieser Ansprüche: das Offensichtliche entfer-
nen, das Bedeutungsvolle hinzufügen – also die Kunst der Einfachheit praktizieren.
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