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Sie stehen dann vor der Aufgabe, entweder die Primärdaten oder aber direkt die Quelldaten-
blätter innerhalb Ihrer Lösung (die Arbeitsblätter der Stufe C) manuell zu bearbeiten.
Stufe B: Sie übergeben die Primärdaten in unveränderter oder bearbeiteter Form an die Präsen-
tationsdatei und/oder Sie ergänzen dann manuell die Quelldaten innerhalb der Präsentations-
datei, indem Sie dort (Stufe C) Daten eingeben bzw., aus anderen Quellen kopiert, einfügen.
Dies ist keinesfalls als genereller Nachteil und auch nicht als organisatorische Schwäche zu
bewerten. Oft trifft das Gegenteil zu. In diesem Sinne noch zwei Argumente:
Viele besonders hochwertige Excel-Lösungen gelingen deswegen so glanzvoll, weil sie vollkom-
men auf die Bedürfnisse einer spezifischen Zielgruppe oder eines bestimmten Entscheiders
zugeschnitten sind. Hier ist es sehr oft notwendig, mit Ergänzungsdaten, Steuerparametern und
szenarischen Vorgaben zu arbeiten, die in einem Vorsystem gar nicht enthalten sein können, weil
sie zur individuellen Ausstattung nur dieser Präsentation gehören und ausschließlich für diesen
einzigen Zweck (z. B. für ein wichtiges Bankgespräch) entwickelt und eingesetzt werden.
In vielen Fällen ist es weder nützlich noch opportun oder gar möglich, die Primärdaten
direkt für Präsentations- oder Berichtszwecke zu benutzen. Dieser Fall tritt typischerweise
ein, wenn die Präsentation Ergebnisse von Befragungen oder Messreihen zeigt. Hier sind auf
dem Weg von der Erfassung bis zum »Schaufenster« mancherlei Gruppierungen, Verdich-
tungen und Kalkulationen erforderlich, damit das Ergebnis überhaupt darstellbar und
begreifbar wird.
Arbeitsfortschritte und Ergebnisse sichern
Welche Lösung auch immer Sie mit welchen Zielsetzungen realisieren: Vergessen Sie nicht, Zwi-
schenstände und Resultate so aufzubewahren, dass die Wege zum fertigen Produkt entspannt zu
gehen sind und dass einer Weiter- oder Wiederverwendbarkeit nicht allzu viel im Wege steht.
Sichern von Versionsständen
Bei der Entwicklung von Projekten der in diesem Buch beschriebenen Art ist es sehr nützlich,
Versionsstände zu speichern. Gehen Sie wie folgt vor:
1.
Legen Sie über den Windows-Explorer einen Ordner mit einem Namen an, der sinntragend
Ihr Arbeitsprojekt bezeichnet.
Legen Sie in diesem Ordner bei Bedarf weitere Unterordner an, die z. B. zur Aufbewahrung
von Arbeitsmaterialien (Beispieldateien, Texte, Bilder, Objekte usw.) dienen.
2.
Einer dieser Unterordner soll fortlaufend die Versionsstände des Projekts aufnehmen und
entsprechend benannt werden.
3.
Erzeugen Sie die erste Excel-Datei des Projekts. Legen Sie die Grundstrukturen an und
speichern Sie diese Datei im Versionsordner unter einem Namen, dessen Syntax Ihnen das
Speicherdatum, den Projektnamen und den Versionsstand verrät (z. B. entspräche der Datei-
name 091022_JahresPräs_01 der Syntax JJMMTT_Projektname_00 ).
4.
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