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Grundsätzliches zu ActiveX-Steuerelementen
Bei den ActiveX-Steuerelementen handelt es sich um einen in diversen Microsoft-Anwendungen
ein-setzbaren Standard. Er wurde zur Verwendung in programmierten Lösungen entwickelt und
wird ganz überwiegend auch so benutzt. Der in diesem Buch behandelte Gebrauch zur Steuerung
zwar dynamischer, dennoch aber programmfreier Lösungen ist eher ungewöhnlich. Das beinhaltet
eine tröstliche Komponente: Sie müssen sich von den eindrucksvoll langen, englischsprachigen
und anfangs schwer verständlichen Eigenschaftenlisten dieser Elemente kaum schrecken lassen,
weil Sie nur einen kleinen Bruchteil der dort angebotenen Möglichkeiten in Anspruch nehmen
müssen. Der ganze große, schöne Rest wird lediglich in der Programmierung benötigt.
Standards
Folgendes ist grundsätzlich wichtig:
ActiveX-Steuerelemente sind keine integralen Bestandteile von Excel und verhalten sich auch
nicht so wie Excel- oder Office-Objekte – nur so ähnlich. Das ist für den Einsteiger gewöh-
nungsbedürftig, besonders in der Konstruktionsphase eines Modells.
ActiveX-Steuerelemente sind, wie oben schon erwähnt, unter zwei Modi ansprechbar: Im Ent-
wurfsmodus funktionieren sie nicht, im Funktionsmodus sind sie nicht gestaltbar. Beachten
Sie dazu bitte die Ausführungen weiter oben im Zusammenhang mit Abbildung 13.4.
ActiveX-Steuerelemente haben komplexe, vielfältig definierbare Eigenschaften, die nur mit
englischsprachigen Programmierbegriffen aufgelistet sind.
ActiveX-Steuerelemente haben mehrere Arten (Gruppen) von Eigenschaften:
Funktionseigenschaften, mit denen Inhalte und Verhalten des Objekts geregelt werden
(Was zeigt das Steuerelement und wie reagiert es?)
Formateigenschaften, die das Erscheinungsbild des Objekts und seiner Inhalte bestimmen
(Was zeigt das Steuerelement wie?)
ActiveX-Steuerelemente haben Eigenschaften, die im Entwurfsmodus auf unterschiedliche
Weise veränderbar sind:
Indirekt durch Aktionen und Manipulationen an und mit dem Steuerelement. Beispiel:
Sie verändern mit der Maus die Breite und die Höhe des Objekts. Dadurch bestimmen Sie
dessen Eigenschaften Width und Height . Sie können jedoch diese Eigenschaften auch in
einem Dialogfeld festlegen (bzw. dort ändern).
Direkt durch explizite Festlegung der jeweiligen Eigenschaft in einem Dialogfeld. Beispiel:
Sie tragen im Eingabefeld LinkedCell den Bereichsnamen einer Zelle ein.
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