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fach geschachtelte Formel geschrieben, auf die Excel nach dem Drücken von (¢) mit dem
Fehlerwert #NAME? reagiert. Das kann mehrere Ursachen haben. Eine davon ist, dass Sie einen
Funktionstext falsch geschrieben haben. Dieser wird also in Ihrer Formel weiterhin in Klein-
buchstaben erscheinen und der Fehler ist schnell entdeckt.
Das Einlesen der Syntax mittels (Strg) + (ª) + (A) und das ihm folgende Doppelklick-Markie-
ren und Überschreiben der Formelargumente ist eine Arbeitsweise, mit der Sie gleich mehrere
Fehler vermeiden können. Sie sehen deutlich vor sich, welche Angaben Ihre Formel an welcher
Stelle erwartet, die Semikola als Trennzeichen stehen bereits an den richtigen Positionen, Sie
erzeugen beim Doppelklick auf den jeweiligen Argumenttext keine Markierungsfehler.
HINWEIS
Das vorstehend im zweiten Punkt Gesagte ist wichtig für das Entstehen der Formel. Für das Über-
arbeiten und Kontrollieren einer fertigen Formel hingegen benutzen Sie ggf. die unter der Bearbeitungsleiste
erscheinende Syntaxanzeige (vgl. Markierung in Abbildung 1.12). Diese Anzeige kommt zum Vorschein, wenn Sie die
Formel aktivieren, indem Sie einfach innerhalb der Formel an beliebiger Stelle klicken (eine Aktivierung mit (F2)
oder, äquivalent, der Klick in der Bearbeitungsleiste hinter die Formel hat diesen Effekt nicht). Nun können Sie mit
Klicks auf die Argumente der Syntaxanzeige die zugehörigen Teile der Formel markieren und überarbeiten.
Es gab was zu meckern? Richtig. Denn die gerade erzeugten Formeln wirken reichlich insuffizient
und beinhalten einen leider sehr häufig vorkommenden Kardinalfehler: Sie sind statisch. Wenn
sich die Anforderung ändert (»ach so, Entschuldigung, ich meinte nicht 101 bis 999, sondern 100
bis 1000«), müssen Sie alle entsprechenden Formeln ändern. Und bei der nächsten Überlegung
(»also das tut mir jetzt wirklich leid, aber wir müssten es doch eher mit der Spanne –100 bis +100
probieren«) ändern Sie alle Formeln abermals. Das ist hier bei einem geschlossenen, übersicht-
lichen Block und mit Anwendung der Mehrfacheingabe kein sonderliches Problem, kann sich aber
zu einer höchst unangenehmen, vertrackten und äußerst fehleranfälligen Aufgabe auswachsen,
wenn es sich um deutlich kompliziertere Formeln in deutlich komplizierteren Strukturen handeln
sollte.
Kurz gesagt also – und extrem wichtig:
WICHTIG
Wenn ein Formelargument variable Werte benutzen kann (das ist in Excel überaus häufig so),
dann sollten diese Werte nicht innerhalb der Formel selbst stehen, sondern, wann immer möglich, an anderen
Stellen, auf die sich die Formel dann mit ihren Argumenten bezieht.
Und genau das soll jetzt für das kleine Beispiel (und danach immer wieder) realisiert werden. Im
Zusammenhang mit Abbildung 1.13:
1.
Rahmen und beschriften Sie im Zellbereich B2:C3 wie abgebildet. Tragen Sie in Zelle B2 die
Zahl -100 (minus 100) ein, die im Zufallsbereich Untere_Zahl sein soll, und in Zelle B3 die Zahl
100 (also plus 100) für das Argument Obere_Zahl .
Markieren Sie den Bereich C6:H15 . Die aktive Zelle ist C6 . In der Bearbeitungsleiste sehen Sie
die Formel =ZUFALLSBEREICH(101;999) .
2.
Markieren Sie das erste Argument (entweder mit Doppelklick in die 101 oder, wie oben
beschrieben und in Abbildung 1.12 vorgestellt, mit Klick auf das Argument Untere_Zahl in der
Syntaxanzeige).
3.
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