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Grün für alle Zahlen >=10, Gelb für alle Zahlen zwischen -10 und 9, Rot für alle Zahlen kleiner
als -10. Das potenziell vierte, das Grundformat kommt hier nicht zum Zuge, weil mit den drei
Bedingungsprüfungen der gesamte mögliche Zahlenbereich abgedeckt ist.
Mit der zweiten Grundvariante, der Verwendung von Formeln als Bedingungsprüfung, sind in
Abbildung 16.9 die Zellen F2:F20 ausgestattet. Die Zellen beinhalten Formeln, die, bei einer Divi-
sion durch null, den Fehler #DIV/0! erzeugen können. Dessen Anzeige soll hier per Formatierung
unterdrückt werden. Der Fehlerwert als Formelergebnis wird zugelassen, aber er wird unsicht-
bar gemacht.
Abbildung 16.9 Wenn Fehler, dann unsichtbar
Die Bedingungsprüfung mithilfe der Funktion ISTFEHLER stellt fest, ob es WAHR ist, dass eine in
Spalte F so formatierte Zelle einen Fehlerwert enthält. Ist es wahr, dann wird die Schrift weiß
(Schriftfarbe = Hintergrundfarbe).
HINWEIS
Wenn Sie den gesamten Bereich markieren, müssen Sie im Dialogfeld nach Auswahl von Formel ist
Ihre Formel mit einem Bezug eingeben, der sich automatisch anpassen kann und deswegen nach dem OK die
bedingte Formatierung für alle markierten Zellen übernimmt. Im abgebildeten Beispiel war der zu formatierende
Bereich F2:F20 .
Neben =ISTFEHLER(F2) wäre auch noch =ISTFEHLER($F2) möglich gewesen.
Falsch hingegen wäre =ISTFEHLER($F$2) , weil damit nur diese eine Zelle formatiert würde.
Fast alle der bedingten Formatierungen im Teil A dieses Buches arbeiten mit Formeln. Sie kön-
nen jede beliebige Formel, auch wenn sie sehr komplex sein sollte, zur Bedingungsprüfung ein-
setzen. Die einzige Voraussetzung: Ihre Formel muss als Ergebnis den Wert WAHR oder den Wert
FALSCH liefern.
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