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Excel 2010
Das Arbeitsprinzip der bedingten Formatierung ist das gleiche wie bei der Funktion WENN : Es
wird eine Bedingung geprüft und – sollte das Ergebnis WAHR sein – mit einer Veränderung
reagiert.
Nicht ganz so einfach ist in Excel 2010 der Umgang mit diesem Feature. Es hat gegenüber der
Version 2003, bei der Sie gerade mal – und meistens ausreichend – pro Zelle drei Formatierungs-
varianten definieren konnten, eine sehr umfangreiche Erweiterung erfahren. Ob die neue Ange-
botsvielfalt tatsächlich zur Verbesserung der Informationsqualität beitragen kann, wird sich in
der Praxis zeigen. Ganz sicher allerdings nicht, wenn sich der Gestalter einer Lösung dem Spiel-
trieb hingibt und nach dem Motto »Was machbar ist, wird auch gemacht« kunterbunt forma-
tierte Tabellen abliefert, die dem Nutzer eher verwirrende Rätsel aufgeben, als seine Erkennt-
nisse zu vertiefen.
HINWEIS
Die menschliche Wahrnehmung ist hinsichtlich der Interpretation kleiner oder nicht bildhafter
Symbole starken Beschränkungen unterworfen. Wenn Sie in einem Zellbereich zur Information des Anwenders
mehr als drei unterschiedliche Signale erzeugen wollen, egal welcher Art, sollten Sie schon sehr gute Gründe
dafür haben.
Wenn Sie tiefer und mit eigenen Übungen in dieses recht vielfältige Thema einsteigen wollen,
empfehle ich Ihnen für die ersten, experimentellen Schritte die Anfertigung einer Datei, wie sie
der Abbildung 16.10 entspricht:
Abbildung 16.10 Zugriffe auf zahlreiche Varianten der bedingten Formatierung
Füllen Sie mehrere, durch Farbsäulen getrennte Spaltenbereiche mit Formeln, die variable Zah-
lenreihen innerhalb eines definierten Bereichs erzeugen, also z. B. mit =ZUFALLSBEREICH(100;999) .
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