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HINWEIS
Bei Verwendung der Funktion =REST(Zahl;Divisor) hat das Ergebnis immer dasselbe Vorzeichen wie
Divisor . Somit ist hier das Mitternachtsproblem leicht zu umgehen. Mehr Informationen zu dieser Funktion erhal-
ten Sie in Kapitel 11, Teil B.
Eine Formel wie =REST(M36-L36;1)*24 in Zelle N36 leistet die Anzeige der Zeitspanne in »Industrie-
stunden«, also in Form einer Dezimalzahl. Deshalb müssen Sie den entsprechenden Zellen ein
Zahlenformat mit n Dezimalstellen geben. Das gilt dann natürlich auch – und macht die ganze
Sache nochmals einfacher – für die Summierung solcher Werte.
Die »Denke« dahinter: Excel komprimiert einen Tag mit 24 Stunden auf 1. Innerhalb dieser 1 ist
jede Uhrzeit als Bruchteil von 1 darstellbar. Morgens um 6 ist 0,25, mittags ist 0,5 usw. Wenn Sie
nun einen auf dieser Basis 1 wie auch immer entstandenen Wert mit 24 multiplizieren, kehren
Sie zum »24-Einheiten-hat-der-Tag-System« zurück.
Diagramme mit Zeitachsen
In einem Kapitel, das sich mit Zeitdaten unter Excel beschäftigt, darf natürlich die Umsetzung
von Zeitinformationen und -takten in Diagramme nicht fehlen. Deswegen hier noch einige Bei-
spiele. Alle drei sind auch auf der CD-ROM vorhanden und könnten Anlass für allerlei Experi-
mente sein. Es geht hier im Wesentlichen nur um Varianten der sog. Zeitachsen . Grundsätzlich
wichtige Basisinformationen zur Bearbeitung von Diagrammen werden in Kapitel 15 des Teils B
angeboten.
HINWEIS
Die Zeitachse wird in Excel 2010 Datumsachse oder auch Zeitskalenachse genannt. Ich bleibe hier
aus Gründen der Vereinfachung des Textes bei dem vorher gültigen Begriff.
Besonderheiten der Zeitachsen
Normalerweise hat ein Standarddiagramm statische Rubriken, bei denen zwischen den Text-
bezeichnungen und den Werten der Daten eine feste Beziehung besteht. Jeder Wert erzeugt einen
Datenpunkt und jeder dieser Datenpunkte zeigt – wenn Sie das nicht unterdrücken bzw. wenn es
nicht durch eine zu hohe Datendichte verhindert wird – seine Bezeichnung in der Rubrikenachse
des Diagramms. Zehn Produkterlöse als Säulen stehen in zehn beschrifteten Rubriken, 30 Befra-
gungsergebniswerte als Balken werden neben 30 Rubrikenbeschriftungen angezeigt usw.
Grundsätzlich also gilt für den »Normalfall«:
Das Diagramm hat in seiner Rubrikenachse so viele Beschriftungen (maximal), wie es der Anzahl
von Datenpunkten in seiner längsten Datenreihe entspricht.
Wenn Sie in einer Rubrikenachse mehr Rubriken anzeigen möchten, als es Datenpunkte gibt,
müssen Sie im Diagramm den Bezug zur Quelle der Achsenbeschriftung ändern.
Wenn Sie weniger Datenpunkte visualisieren wollen, als im Quelldatenbezug des Diagramms
enthalten sind, müssen Sie den Quelldatenbezug der Datenreihe(n) ändern.
Jeder Datenpunkt steht über oder neben »seiner« Beschriftung.
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