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3.1.7 Businessplan
Informationen stammen sowohl aus dem strategischen wie auch aus
dem operativen Umfeld des Unternehmens. Werden Informationen
nur selektiv zur Verfügung gestellt, hat dies in der Regel negative
Konsequenzen für die Gründungs- bzw. Erweiterungsidee. Viele
Kapitalgeber verfahren nach dem Grundsatz »fehlende Informa-
tionen sind schlechte Informationen« . Dies zeigt, dass bei mangeln-
der Datenverfügbarkeit von der ungünstigen Situation ausgegangen
wird.
Die Erstellung eines Businessplans hat folgende Vorteile :
>> Systematische Aufbereitung der Geschäftsidee
>> Identifikation von Informationsdefiziten
>> Fokussiertes Vorgehen zur Verwirklichung der Geschäftsidee
>> Instrument zur Kommunikation der Geschäftsidee zwischen den
Geschäftspartnern
>> Abbildung benötigter Ressourcen (z. B. Finanzen, Personal) und
Identifikation von Defiziten
>> »Generalprobe auf Papier« vor der tatsächlichen Unternehmens-
gründung bzw. -erweiterung
Fachliche Beschreibung und Beispiele
Vor der Erstellung eines Businessplans sollte die Geschäftsidee über-
zeugend dargestellt und präsentiert werden. Hierzu gehört die Dar-
stellung des
>> Kundennutzens Æ Problemlösungsbeitrag (z. B. Kostenersparnis,
Zeitersparnis, Produktivitätssteigerung)
>> Markts Æ Größe, Zielgruppen/-segmente, Differenzierung zum
Wettbewerber
>> wirtschaftlichen Erfolgs (»Ertragsmechanik«) Æ Preisgestaltung,
Kostensituation, Bruttomarge
Die Detaillierung der oben genannten drei Kriterien erfolgt im Busi-
nessplan. Die formale Gestaltung des Businessplans sollte
>> aussagekräftig (Voraussetzung: Analyse des Informationsbedarfs
der Kapitalgeber),
>> strukturiert (systematische Gliederung auf Basis von Empfehlun-
gen (z. B. Gründerzentren)),
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