Microsoft Office Tutorials and References
In Depth Information
3.2 Operative Planung und Budgetierung
Planungs-
stufen
Fragestellun-
gen
Fristig-
keit
Informationen
(Auszug)
Beispiele
Operative
Planung
auch
Kurzfrist-
planung
(häufig auch
als »Budgetie-
rung« bezeich-
net)
Was soll im kom-
menden Jahr
geschehen?
kurzfristig
(1 Jahr)
Leistungsmengen
Fallzahlen
Erlöse
Kosten
Deckungsbeiträge
Gewinne
Liquidität
Verwaltungsprozesse
Durchlaufzeiten
Erhöhung der
Stückzahlen für
ein Produkt von
100.000 auf
125.000
Tabelle 3.8: Gegenüberstellung von strategischer, taktischer und operativer Planung (Forts.)
Im Rahmen der operativen Planung werden die Leistungserstellungs-
und Leistungsverwertungsprozesse planerisch konkretisiert. Dabei
wird von gegebenen Kapazitäten (z. B. Anzahl Mitarbeiter, Maschi-
nen) und feststehendem Produktangebot ausgegangen. Im Vorder-
grund steht nun der optimale Einsatz der zur Verfügung stehenden
Ressourcen zur Erstellung der festgelegten Produkte. Diese Planung
erfolgt in der Regel auf der untersten Hierarchieebene.
Bevor mit der eigentlichen Erstellung der Teilpläne begonnen werden
kann, muss den Planungsverantwortlichen klar sein, für welche
Objekte sie die planerische Zuständigkeit und Verantwortung besit-
zen. Vom Controller, der den Planungsprozess koordiniert und die
Teilpläne zusammenführt, sollte im Vorfeld eine Liste erstellt werden,
aus der hervorgeht, welcher Planer welche Kostenstelle(n) und/oder
welche Kostenträger/Produkte (und ggf. Projekte) zu beplanen hat.
Somit wird der Begriff »Teilplan« in zwei Dimensionen verwendet:
Info ......
für die einzelnen Verantwortungsbereiche (Kostenstellen, Produkte,
Projekte) und
für die nachfolgenden aufeinander aufbauenden Planungsmodule
(Teilpläne).
In diesem Zusammenhang sollte der Controller nochmals den Zusam-
menhang zwischen Output (= Produkt- und ggf. Projektseite) und
Input (= Kostenstellen) klarlegen. Die Verbindung von Input und Out-
put liegt im sog. KLR-Verrechnungsmodell, mit dessen Hilfe die ent-
sprechenden Verrechnungen zwischen den KLR-Objekten unter der
Maßgabe einer vollständigen Kostenverrechnung auf die Kostenträ-
ger/Produkte zu erfolgen haben. Damit werden im Planungsprozess
nicht nur Primärkosten, sondern auch Sekundärkosten geplant.
Search JabSto ::




Custom Search