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3.2.5 Finanz- und Liquiditätsplanung
den Einsatz von »was-wäre-wenn-Analysen« können Szenarien der
unternehmerischen Tätigkeit (z. B. Umsatzeinbruch in einer Region,
Auswirkungen tariflicher Veränderungen, Änderungen von Konditio-
nen) simuliert und die Auswirkungen auf die Liquidität des Unterneh-
mens dargestellt werden.
Voraussetzung für die Erstellung eines Finanzplans ist jedoch die
Kenntnis der Ausprägung zahlreicher Parameter, z.B.
>> Zahlungsverhalten der Kunden,
>> Dauer des Produktionsprozesses,
>> Wechselbeziehungen zwischen Absatzprozess und Lagervolu-
men,
>> notwendige Investitionen in das Working Capital bei Geschäfts-
ausweitung,
>> Zahlungsbedingungen bei der Beschaffung,
>> Auswirkungen organisatorischer Maßnahmen.
Die Grenzen des Finanzplans werden deutlich, wenn man sich vor
Augen führt, dass nicht alle Faktoren, die das Unternehmensgesche-
hen beeinflussen, mittels Ein- und Auszahlungen dargestellt werden
können. Faktoren wie
>> die Leistung des Managements,
>> die Motivation und Qualifikation der Mitarbeiter,
>> das wirkungsvolle Funktionieren von Steuerungsinstrumenten,
>> die auf das Unternehmen wirkenden Markt- und Wettbewerbs-
kräfte
können nicht im Finanzplan wiedergegeben werden.
Excel-Praxis: Finanzplanung
Bei der Erstellung der Finanzplanung auf Basis der Kapitalflussrech-
nung wird unterschieden in
>> originäre Erstellung und
>> derivative Erstellung.
Bei der originären Erstellung des Finanzplans werden ausgehend vom
Zahlungsmittelanfangsbestand die Einzahlungen und Auszahlungen
differenziert nach den Planungsbereichen
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