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3.3 Spezielle Planungsbereiche
>> Qualität (z. B. Eindeutigkeit der Nummernsystematik und der
Systematik bei Kostenstellenbildung und Kontenplanerstellung,
Genauigkeit von Verrechnungen in der KLR),
>> Projektdauer (nicht beliebig reduzierbar; im Zusammenhang zu
sehen mit der Anzahl eingesetzter Projektmitarbeiter; Berück-
sichtigung des Koordinationsaufwands zusätzlicher Projektmit-
arbeiter),
>> Personalqualität (z. B. Ausbildung, Motivation, Fachkenntnisse,
Unternehmenskenntnisse, Branchenerfahrung),
>> Projektumfeld (z. B. umfangreiche Berichterstattung, zeitinten-
sive Besprechungen, abstimmungsintensiver Projektauftraggeber,
Einhaltung von Standards).
Terminplanung
Nach der Definition der Arbeitspakete in der Strukturplanung sind
diese nun in logische Abhängigkeiten zu bringen (Ablauf). Die einzel-
nen Arbeitspakete bzw. Aufgaben/Vorgänge werden zeitlich einge-
plant. Fixiert werden jeweils Anfangs- und Endtermine pro
Arbeitspaket bzw. Aufgabe/Vorgang. Zudem müssen Meilensteine
festgelegt werden. Auf Basis dieser Informationen beginnt die Ter-
mindurchrechnung ( Terminierung ). Die Terminierung kann erfolgen
durch Vorwärtsrechnung und Rückwärtsrechnung.
Die Darstellung und Verfolgung der Termine erfolgt bei kleinen Pro-
jekten in Terminlisten, bei größeren Projekten mittels Gantt- bzw.
Balkendiagramme und bei komplexen Projekten auf der Basis von
Netzplänen.
Einsatzmittel-/Ressourcenplanung
Die in einem Projekt eingesetzten Ressourcen werden häufig auch
unpersönlich als »Einsatzmittel« bezeichnet. Umfasst werden davon
finanzielle Mittel, Personal und Betriebsmittel (z. B. Maschinen,
EDV-Anlagen). Die Einsatzmittelplanung bestimmt die Bedarfe an
Einsatzmitteln zu bestimmten Terminen und deren Bereitstellung
über definierte Zeiträume. Der Zeitpunkt des Bedarfs kann zu
Beginn eines Arbeitspakets bzw. eines Vorgangs, an dessen Ende
oder während der gesamten Vorgangsdauer (z. B. Personal) liegen.
Im Rahmen der Ermittlung werden die einzelnen Bedarfe aufsum-
miert und für die Einsatzmittel Kapazitätsübersichten erstellt. Erge-
ben sich Engpässe beim Einsatz der Ressourcen, ist es Aufgabe der
Einsatzmittelplanung, einen Kapazitätsausgleich herbeizuführen.
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