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4.1 Strategische Instrumente
Abbildung 4.2: Risikomanagementprozess
Risikostrategie
Dem eigentlichen Risikomanagementprozess vorgelagert ist die Risi-
kostrategie, die die grundsätzliche risikopolitische Ausrichtung des
Unternehmens enthält. Aus diesem Grund wird die Risikostrategie
auch als risikopolitische Grundsätze – »risk management frame-
work« – bezeichnet. Diese dokumentieren die Verpflichtung und das
Engagement des Projektauftraggebers und der Projektleitung, den
kritischen und bewussten Umgang mit Risiken zu forcieren (sog.
»commitment«).
Risikoidentifikation
Ein effektives Risikomanagement ist nur möglich, wenn detaillierte
Kenntnisse über alle Projektrisiken vorhanden sind. Die Risikoidenti-
fikation liefert Risikoinformationen für die nachgelagerten Schritte
des Risikomanagementprozesses, insbesondere für die
>> Risikobewertung, da nur diejenigen Risiken auch bewertet wer-
den können, die vorher identifiziert wurden,
>> Risikosteuerung und -überwachung, da nur für diejenigen Risi-
ken Maßnahmen zur Risikobewältigung definiert und deren
Ausführung überwacht werden kann, die im Rahmen der Risiko-
bewertung priorisiert wurden.
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