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4.1 Strategische Instrumente
Es reicht nicht aus, lediglich zum Projektstart eine einmalige Inven-
tur der Risiken durch Abfrage durchzuführen. Vielmehr sind sämtli-
che Projektbereiche, in denen wesentliche Risiken entstehen können,
laufend in den Risikomanagementprozess einzubeziehen. Ziel des
Risikomanagementsystems sind die ständige Analyse und Steuerung
sowie die kontinuierliche Überwachung der Risiken.
Als Medium zur Risikoidentifikation bieten sich Workshops mit dem
Projektauftraggeber, dem Projektleiter und den Teilprojektleitern als
Leiter der operativen Einheiten an. Die Moderation der Workshops
sollte aus Akzeptanzgründen und aus Gründen der Vermeidung einer
»Betriebsblindheit« von Projektexternen (z. B. Unternehmensberater)
durchgeführt werden.
Bei der Identifikation sollten sich die Beteiligten zunächst ein Risiko-
schema erarbeiten, um die nachfolgenden Workshops zu strukturie-
ren und damit die Workshop-Arbeit möglichst effizient zu gestalten.
Die nachfolgende Aufzählung enthält ein Beispiel für ein Risiko-
schema, das dann in weiteren Workshops detailliert werden muss:
>> Managementrisiken
>> Prozessrisiken
>> Produktrisiken
>> Personalrisiken
>> IT-Risiken
>> Finanzrisiken
>> Rechtliche Risiken
Info ......
Risikobewertung
Als Grundlage für die Ableitung von Maßnahmen der Risikosteue-
rung müssen die identifizierten Risiken in einer zweiten Phase des
Risikomanagementprozesses bewertet werden. Dabei existieren Risi-
ken, die quantitativ gemessen, und andere, die qualitativ beurteilt
werden können.
Schritt 1: Festlegung der Bewertungskriterien
Hierfür sind Bewertungskriterien festzulegen. Beispiele hierfür sind:
>> Finanzielle Auswirkungen
>> Häufigkeit des Auftretens (ohne Kontrollen)
>> Wirkung auf die Reputation des Unternehmens
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