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4.1 Strategische Instrumente
Beispiel : täglich anfallender Ausschuss bei der Fertigung eines Mas-
senprodukts
>> Finanzielle Auswirkungen: niedrig
>> Häufigkeit des Auftretens: hoch
>> Wirkung auf die Reputation des Unternehmens: niedrig
Diese Informationen sollten – neben der Risikonummer, der Risiko-
bezeichnung, der Risikobeschreibung und dem Risikoverantwortli-
chen – ebenfalls in den Risikokatalog (Risikoliste) aufgenommen
werden. Zudem kann die Risikoursache dokumentiert werden, um
nach internen und externen Ursachen unterscheiden zu können.
Schritt 5: Bewertung nach Berücksichtigung bestehender Maßnah-
men (A-Netto-Risiko)
In einem weiteren Schritt gilt es, die bereits bestehenden Maßnahmen
(A-Maßnahmen) der Risikosteuerung mit in die Bewertung einzube-
ziehen. Hierzu müssen die ergriffenen Maßnahmen festgestellt, doku-
mentiert und deren Wirksamkeit beurteilt werden. Anschließend
erfolgt erneut eine Beurteilung gemäß der o. g. Beurteilungskriterien
– also eine Beurteilung nach Berücksichtigung bestehender Maßnah-
men.
Den Risikoinformationen im Risikokatalog (Risikoliste) müssen nun
weitere Daten hinzugefügt werden
>> Maßnahmen zur Risikosteuerung vorhanden,
>> Beschreibung der bestehenden Maßnahmen,
>> Beurteilung der Wirksamkeit der bestehenden Maßnahmen,
>> Ausprägung der Bewertungskriterien nach Berücksichtigung
bestehender Maßnahmen (vgl. Schritt 4),
>> ggf. Bemerkungen.
Schritt 6: Bewertung nach Berücksichtigung geplanter Maßnahmen
(B-Netto-Risiko)
Anschließend müssen – sofern das Risiko aufgrund der Berücksichti-
gung der bereits bestehenden Maßnahmen zur Risikosteuerung bei
der Bewertung noch nicht unter die Schwelllinie der Bestandsgefähr-
dung gesenkt werden konnte – weitere geplante Maßnahmen (B-
Maßnahmen) definiert werden, die – gemäß den Anforderungen im
vorhergehenden Schritt – dokumentiert werden müssen. Daraus
folgt, dass eine dritte Bewertung erforderlich ist: eine Bewertung
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