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4.1.4 Wertorientierte Unternehmensführung
Abbildung 4.27: Shareholder Value-Berechnung, Teil II
Economic Value Added (EVA)
Problemstellung
Neben dem Wert eines Unternehmens bzw. eines Unternehmensteils
muss die Frage beantwortet werden, ob das Management in der ver-
gangenen Periode einen ökonomischen Wert geschaffen hat. Damit
steht die Performance-Messung im Vordergrund, da durch das
Management durchaus auch ökonomischer Wert vernichtet werden
kann. Benötigt wird ein Performance-Maßstab, der auf den Daten
einer Betrachtungsperiode basiert und damit für einen Plan-Ist-Ver-
gleich sowie als Grundlage für die Incentivierung der Führungskräfte
aller Hierarchieebenen geeignet ist.
Absolute Maßstäbe wie das Betriebsergebnis (EBIT) sind zwar ein-
fach zu kommunizieren, jedoch wird hierbei der Kapitaleinsatz ver-
nachlässigt (z. B. die mit einer Umsatzausweitung und folgender
EBIT-Steigerung verbundene Erhöhung des Net Working Capital).
Die Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity – ROE) berücksichtigt
zwar den Kapitaleinsatz der Eigenkapitalgeber, unterliegt allerdings
dem Leverage-Effekt, der besagt, dass die Eigenkapitalrentabilität mit
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