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4.2 Operative Instrumente
Verteilung der nach Kostenarten aufgegliederten Gemeinkosten auf
die Kostenstellen entsprechend dem Verursachungsprinzip
Leistungsverrechnung zwischen den Kostenstellen (innerbetriebliche
Leistungsverrechnung) und Erstellung des Betriebsabrechnungsbo-
gens (BAB), z. B. nach dem Stufenleiterverfahren oder dem simulta-
nen Gleichungsverfahren bzw. Simultanverfahren´
Berechnung der Zuschlagssätze für die Material-, Fertigungs-, Ver-
waltungs- und Vertriebsgemeinkosten zur Verrechnung der Kosten
auf die Kostenträger
Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
Die Kostenträgerrechnung als letzte Stufe der KLR gibt Antwort auf
die Frage »Wofür sind die Kosten entstanden?«. Ihre beiden Teil-
rechnungen sind die
Kostenträgerstückrechnung (Kalkulation)
Kostenträgerzeitrechnung (kurzfristige Erfolgsrechnung)
Im Rahmen der Kalkulation werden die Kosten pro Erzeugniseinheit
ermittelt. Hierbei kommen diverse Kalkulationsverfahren bzw.
-methoden zur Anwendung.
Divisionskalkulation (Massenfertigung, Einproduktunternehmen,
Division der Herstellungskosten durch die Gesamtzahl der produ-
zierten Leistungen nach dem Durchschnittsprinzip)
Äquivalenzziffernkalkulation (Sortenfertigung, Definition einer Ein-
heitssorte (Referenzprodukt mit Äquivalenzziffer (ÄZ) = 1), Festle-
gung der ÄZ für die übrigen Produkte, um das Kostenaufteilungsver-
hältnis ermitteln zu können)
Zuschlagskalkulation (Serien- oder Einzelauftragsfertigung, Mehr-
produktunternehmen mit heterogenem Produktprogramm, Trennung
von Einzel- und Gemeinkosten, Ermittlung differenzierter Zuschlags-
sätze)
Bezüglich der kurzfristigen Erfolgsrechnung wird auf die Ausführun-
gen zur Deckungsbeitragsrechnung verwiesen.
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