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4.2 Operative Instrumente
Folglich wird ein Instrument benötigt, mit dessen Hilfe Kosten und
Nutzen von Leistungen der Gemeinkostenbereiche beurteilt und
nicht erforderliche Leistungen identifiziert werden können. Die nicht
erforderlichen Leistungen müssen abgebaut und somit deren Kosten
eliminiert werden.
Fachliche Beschreibung und Beispiele
Die Durchführung der Gemeinkostenwertanalyse (GWA), die auch
als Overhead Value Analysis (OVA) bezeichnet wird, erfolgt in
einem
>> managementorientierten Ansatz, der auf die Strategieberatungs-
gesellschaft McKinsey zurückzuführen ist. Insbesondere die ope-
rative Einbindung des mittleren Managements und das daraus
resultierende Problemverständnis sollen genutzt werden, um die
Gemeinkosten-Reduktionspotenziale aufzudecken und zu reali-
sieren.
>> kreativitätsfördernden Ansatz , der nicht nur von den Mitglie-
dern »irgendeines« Projektteams, sondern von allen Führungs-
kräften im Unternehmen getragen werden sollte. Sie alle leisten
durch Kreativität der eigenen Ideen ihren Beitrag, um nicht benö-
tigte Leistungen und damit Kosten zu identifizieren und abzu-
bauen. Unterstützt werden sie von Moderations- und Tool-
Experten. Dabei kommen unterschiedliche Kreativitätstechniken
zum Einsatz (z. B. Brainstorming, Collective Notebook-Technik,
Methode 653).
An einem GWA-Projekt sind u. a. beteiligt:
>> Leiter der leistungserstellenden Gemeinkostenbereiche
>> Führungskräfte der leistungsempfangenden Bereiche
>> Controller als Moderatoren
>> Externe Berater als Tool-Experten mit Methodenwissen
Der GWA liegt ein Vorgehensmodell zugrund, das mehrere Phasen
unterscheidet:
1.
Phase 1: Vorbereitung (Schaffung des organisatorischen Rah-
mens) (Dauer: ca. drei Wochen)
Definition des Projektziels
Festlegung der Projektorganisation
ggf. Auswahl des externen Beraters
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