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4.2 Operative Instrumente
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Break-Even-Analyse
Problemstellung
Die Fundierung von Entscheidungen der Führungskräfte durch Auf-
bereitung von Informationen stellt eine der wesentlichen Aufgaben
des Controllers dar. Die Festlegung des Gewinnziels und des Beschäf-
tigungsgrads, Entscheidungen über die auszubringende Menge, die
Hinterfragung der Preispolitik oder die Rentabilität von Erweite-
rungsvorhaben ist nur eine Auswahl an solchen Entscheidungssitua-
tionen.
Die o. g. Entscheidungssachverhalte können tabellarisch und grafisch
veranschaulicht werden. Grundlage dafür ist die sog. Break-Even-
Analyse, die auch als Gewinnschwellenanalyse oder Nutzschwellen-
analyse bezeichnet wird. Mit ihrer Hilfe wird allgemein die Bezie-
hung von Kosten, Erlösen sowie Gewinn bzw. Verlust rechnerisch
ermittelt und in einem Break-Even-Diagramm visualisiert. Die Aus-
wirkungen von Preis-, Kosten- und/oder Mengenänderungen werden
auf einfache Art und Weise transparent.
Fachliche Beschreibung und Beispiele
Der Grundgedanke der Break-Even-Analyse besagt, dass das Unter-
nehmen erst dann Gewinn erwirtschaftet, wenn all seine Kosten (=
Vollkosten) durch Erlöse gedeckt sind. Diese Aussage hat nicht nur
für das gesamte Unternehmen Gültigkeit, sondern kann auch auf
Unternehmensteile bis hin zu einzelnen Produkten heruntergebro-
chen werden. Im Bereich der Investitionsrechnung wird dieser Ansatz
häufig mithilfe von Zahlungsströmen praktiziert.
Schritt 1: Ermittlung der Erlöse
Die Ermittlung der Erlöse folgt dem gleichen Prinzip, das der Absatz-
und Umsatzplanung zugrunde liegt. Die Absatzmengen werden mit
ihren Preisen multipliziert. Es ergeben sich die (Umsatz-)Erlöse. Der
Einfachheit halber wird in der betrieblichen Praxis häufig ein linearer
Verlauf der Erlöse unterstellt. Sollten sich Anzeichen für einen pro-
gressiven oder degressiven Erlösverlauf ergeben, ist dieser zugrunde
zu legen.
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