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4.2 Operative Instrumente
Es sollte darauf geachtet werden, dass die Erlöse möglichst realitäts-
nah abgebildet werden. Dazu gehört, dass auch Erlösschmälerungen
berücksichtigt werden müssen, da diese mit zunehmender Absatz-
menge bei einem Kunden wahrscheinlicher werden. Folglich führt die
einfache Multiplikation der Absatzmengen mit den Listenpreisen zu
oft zu überhöhten Erlösen.
Schritt 2: Ermittlung der Kosten
Die einfache Aussage der Vollkostendeckung wird kostenrechnerisch
weiter detailliert, indem eine Kostenspaltung in fixe (= Strukturkos-
ten) und variable (= Produktkosten) Kostenbestandteile durchgeführt
wird. Hinter diesen beiden Kostenkategorien stehen zahlreiche ein-
zelne Kostenarten, verteilt auf diverse Kostenstellen bzw. Kostenträ-
ger. Eine blockweise Differenzierung könnte wie folgt aussehen:
1. Variable Kosten (Produktkosten)
– Fertigungsmaterial
– Fertigungslöhne
– Variable Fertigungskosten
2. Fixe Kosten (Strukturkosten)
– Fixe Fertigungskosten
– Vertriebskosten
– Verwaltungskosten
Schritt 3: Ermittlung des Deckungsbeitrags
Mithilfe der Kostenspaltung kann eine einfache Deckungsbeitrags-
rechnung als kurzfristige Erfolgsrechnung für das Unternehmen
erstellt werden. Der Deckungsbeitrag ergibt sich, indem von den
Erlösen die variablen Kosten (= Produktkosten) abgezogen werden.
Interpretiert wird der Deckungsbeitrag als derjenige Betrag, der zur
Deckung der fixen Kosten und zur Erwirtschaftung eines Gewinns
zur Verfügung steht.
Schritt 4: Ermittlung des Break-Even-Punkts
Die Ermittlung des Break-Even-Punkts (BEP) stellt bei der Betrachtung
von Vollkosten gleichzeitig auch die Gewinnschwelle dar, d. h. dass ab
diesem Punkt das Unternehmen die Verlustzone verlässt und Gewinn
erwirtschaftet. Der BEP ist charakterisiert durch zwei Parameter:
>> Break-Even-Absatzmenge (BEA)
>> Break-Even-Umsatz (BEU)
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