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4.2 Operative Instrumente
Strukturkosten berechnen
Für die zweite Stufe der Deckungsbeitragsrechnung wird ein Struk-
turkostensatz für jeden einzelnen Kunden benötigt. Zur Erinnerung:
Strukturkosten sind die Kosten, die für alle einem Kunden zurechen-
baren Bemühungen im Auswertungszeitraum angefallen sind. Die
Basis dieser Berechnung ist eine Liste mit allen Prozessen rund um
den Kunden. Zu dieser Liste existiert wiederum ein Prozesskosten-
satz, der für jede kostenverursachende Tätigkeit aufzustellen ist. Der
Bericht wird in der Praxis vom Controller zusammengestellt, er holt
sich die Daten dazu aus den verschiedenen Quellen (Buchhaltung,
Accounting-System, Datenbanken, SAP u. a.). Die Kostenstellen, die
für die Verrechnung der einzelnen Kosten zeichnen, sind für die Auf-
stellung der Prozesskostensätze verantwortlich, der Controller
besorgt sich die Daten vom Kostenstellenverantwortlichen.
Prozessbericht
Umsätze
Kunde;Prozess;Betrag
Kunde;Artikel;Menge
Prozesskosten
KS;Prozess;Satz
Strukturkosten
Kunde;Kosten
Abbildung 4.84: Strukturkostenberechnung
Das Tabellenblatt Prozesskosten enthält die Prozesskostensätze, auf-
gegliedert nach Kostenstelle. Jedem Prozess ist ein Prozesskostensatz
zugeordnet, der vom Kostenstellenverantwortlichen festgelegt wird,
Einflussgrößen sind Material- und Personalkosten anteilig am
Umsatz. Im Prozesskostenbericht werden diese dem Kunden zuge-
ordnet. Der Prozesskostensatz lässt sich nicht per SVERWEIS()
holen, da dieser das Suchkriterium in der ersten Spalte verlangt. Eine
Alternative bietet die Funktion INDEX(), sie sucht die Bezeichnung
in der dritten Spalte und liefert als Ergebnis den Prozesskostensatz
aus der vierten Spalte der Prozesskostenliste.
E2: =INDEX(PKosten;VERGLEICH(C2;INDEX(PKosten;;3);0);4)
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