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4.2.2 Investition
setzten Kapitals, das bedeutet, dass der Gewinn, der sich aus Erlösen
minus Kosten (grundsätzlich ohne kalkulatorische Zinsen) ergibt, ins
Verhältnis zum durchschnittlich eingesetzten Kapital gesetzt und mit
100 multipliziert wird. Es ergibt sich ein Prozentsatz, der als Rentabi-
lität bzw. Rendite bezeichnet wird.
Die Ermittlung der Kosten, der Erlöse und folglich des Gewinns
erfolgt nach Maßgabe der Kosten- und Gewinnvergleichsrechnung.
Als durchschnittlich eingesetztes Kapital werden bei nicht abnutzba-
ren Investitionsobjekten (z. B. Grundstücke) die vollen AK und bei
abnutzbaren Investitionsobjekten (z. B. Maschinen) regelmäßig die
halben Anschaffungskosten (AK) angesetzt. Wesentliche Restwerte
sollten bei der Berechnung berücksichtigt werden.
Es wird diejenige Investitionsalternative bevorzugt, die die höchste
durchschnittliche Verzinsung des durch die Investition gebundenen
Kapitals (= Rentabilität bzw. Rendite) erwirtschaftet.
Die Schwierigkeiten der Erlöszuordnung zu den Investitionsalternati-
ven bleiben – wie auch die Ein-Jahresbetrachtung – auch bei der
Anwendung der Rentabilitätsvergleichsrechnung bestehen. Der
Nachteil der Ein-Jahresbetrachtung kann durch die Verwendung von
Werten einer Durchschnittsperiode (anstatt der ersten Nutzungsperi-
ode) verbessert werden. Probleme ergeben sich, wenn sich die
Anschaffungskosten und/oder Nutzungsdauern der einzelnen Investi-
tionsalternativen unterscheiden.
Amortisationsvergleichsrechnung
Die Amortisationsvergleichsrechnung geht wie die Rentabilitätsver-
gleichsrechnung von den Ergebnissen der Kosten- und Gewinnver-
gleichsrechnung aus. Sie verfolgt das Ziel, die Amortisationszeit einer
Investitionsalternative (Kapitalrückgewinnungszeit, Pay Back-Zeit)
zu ermitteln. Sie wird daher auch als Kapitalrückfluss- oder Pay
Back-Methode bezeichnet.
Zur Ermittlung der Amortisationszeit wird der Kapitaleinsatz (ggf.
abzüglich eines wesentlichen Restwerts) ins Verhältnis zum durch-
schnittlichen Rückfluss gesetzt. Es ergibt sich eine Anzahl Jahre, nach
denen sich die Investitionsalternative amortisiert hat. Der Kapitalein-
satz wird um einen wesentlichen Restwert deshalb reduziert, da die-
ser nicht amortisiert werden muss. Da bei den statischen Verfahren
nicht auf den tatsächlichen Zahlungsstrom abgestellt wird, ergibt
sich der durchschnittliche Rückfluss nicht aus der Differenz der
durchschnittlichen jährlichen Einzahlungen abzüglich der durch-
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