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4.2.3 Finanzen
erläutert) als Kennzahlensystem darstellen und dessen Treiber lässt
sich einerseits ergebnis- und andererseits vermögens- bzw. kapital-
mäßig analysieren. Dies geschieht mithilfe der Spitzenkennzahl
»Return on Investment (ROI)« , die im ROI-Schema bzw. ROI-Baum
in ihre Bestandteile zerlegt wird. Die nachfolgende Abbildung zeigt
beispielhaft einen vereinfachten ROI-Baum (in Anlehnung an:
www.controllerspielwiese.de):
Produktkosten
Werte in TEUR
15.600
16.550
Legende:
Deckungsbeitrag
Brutto-Umsatz
verformelt
4.980
5.500
21.000
22.500
variierbar
Ist-Werte
Gewinn v. Steuern
Netto-Umsatz
Ziel-Werte
1.180
1.500
20.580
22.050
Umsatzrendite
Strukturkosten
Erlösschmälerung
5,73%
6,80%
3.800
4.000
2,00%
2,00%
ROI
Netto-Umsatz
7,71%
9,74%
20.580
22.050
Kapitalumschlag
1,35
1,43
Anlagevermögen
8.000
8.000
Inv. Kapital
Vorräte
15.300
15.400
4.600
4.700
Umlaufvermögen
Forderungen
7.300
7.400
1.900
1.900
Flüssige Mittel
800
800
Abbildung 4.115: ROI-Baum
Möglichkeiten der Analyse des ROI:
>> analytisch (ausgehend vom ROI als Spitzenkennzahl bis zur ein-
zelnen GuV-Position)
>> synthetisch (beginnend auf Ebene der GuV-Positionen und bei
der Spitzenkennzahl ROI endend)
Die Schwächen der traditionellen Kennzahlen der Rentabilitätsana-
lyse sind offensichtlich:
>> die Struktur und das Alter der Vermögenspositionen werden bei
der Ermittlung der Gesamtkapitalrentabilität nicht berücksichtigt,
>> Verzerrungen durch den Leverage-Effekt bei der Ermittlung der
Eigenkapitalrentabilität,
>> Verzerrungen der Erfolgsgröße durch die Nutzung von Bilanzie-
rungs- und Bewertungsspielräumen,
>> Verzerrungen der Kapitalgröße durch Bildung stiller Reserven
und einen in der Regel zu niedrigen Bilanzausweis,
>> keine Berücksichtigung des eingesetzten Kapitals bei der Ermitt-
lung der Umsatzrentabilität,
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