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In Depth Information
4.2.3 Finanzen
Ermitt-
lung
Formel
Hinweis
originär
Operative Einzahlungen
der Periode
Operative Auszahlungen
der Periode
Cash Flow
Voraussetzung für die direkte Ermittlung des
Cash Flow ist die Differenzierung von zah-
lungswirksamen und nichtzahlungswirk-
samen Geschäftsvorfällen anhand der
Kontenbewegungen. Diese Form der Analyse
bleibt häufig nur dem Unternehmen selbst
vorbehalten, da externen Analysten Informa-
tionen über Zahlungsvorgänge fehlen.
=
derivativ
»Praktikerformel«
Jahresüberschuss
Abschreibungen/
Zuschreibungen
Zuführungen/Auflösungen
langfristiger Rückstellun-
gen
Vereinfachter Cash Flow
(Brutto-Cash Flow)
Die indirekte Ermittlung des Cash Flow
erfolgt auf Basis der Informationen aus der
GuV-Rechnung, ausgehend vom Jahres-
ergebnis, das um nichtzahlungswirksame
Erträge und Aufwendungen korrigiert wird.
Zudem sollen Korrekturen vorgenommen
werden, um zahlungswirksame Transak-
tionen, die keinen Niederschlag in der GuV-
Rechnung haben, zu berücksichtigen.
+/–
+/–
=
Tabelle 4.28: Ermittlungsformen des Cash Flow
Die in der obigen Tabelle angegebene vereinfachte Berechnung des
Cash Flow nach der »Praktikerformel« ist sehr ungenau, da zahlrei-
che weitere zu korrigierende Tatbestände nicht berücksichtigt wer-
den. Infolgedessen sind im Laufe der Zeit zahlreiche
Ermittlungsschemata für den (vermeintlich) »richtig« ermittelten
Cash Flow entstanden. Eine der vielen Ermittlungsvarianten sei im
Folgenden genannt:
Jahr 1
Jahr 2
Jahr 3
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
+/–
Gewinn/Verlust aus dem Verkauf von Anlage-
vermögen
+
Abschreibungen auf das Anlagevermögen
Zuschreibungen auf das Anlagevermögen
+
Dotierung (- Auflösung) langfristiger Rückstellungen
=
Cash Flow aus dem Ergebnis
Erhöhung (+ Senkung) von Vorräten inkl. geleisteter
Anzahlungen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten
+
Erhöhung (- Senkung) von erhaltenen Anzahlungen,
passiven Rechnungsabgrenzungsposten
Tabelle 4.29: Beispiel für die Cash Flow-Ermittlung
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