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4.2.3 Finanzen
Eine der ertragsorientierten Ermittlung des Cash Flow vergleichbare
Kenngröße sind die sogenannten »Earnings Before Interest, Taxes,
Depreciation and Amortization« (EBITDA) , die der angelsächsischen
Finanzanalyse entstammen und im Rahmen der Aktienkursanalyse
internationale Verbreitung finden. In Anlehnung an die GuV-Gliede-
rung gemäß § 275 HGB lässt sich der EBITDA nach folgendem
Schema errechnen:
Jahr 1
Jahr 2
Jahr 3
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
+/–
Außerordentliches Ergebnis (IAS/IFRS: darf nicht
separat ausgewiesen werden)
+/–
Ertragsteuern
=
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EGT) bzw. EBT (Earnings Before Taxes)
+
Zinsaufwand
=
EBIT (ordentliches Ergebnis vor Zinsen und
Steuern;
Earnings Before Interest and Taxes)
+
Abschreibungen auf Anlagevermögen
+
Abschreibungen auf Geschäfts-/Firmenwert
(Goodwill) (IAS/IFRS: keine planmäßige Abschrei-
bung zulässig)
=
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes,
Depreciation and Amortization)
Tabelle 4.31: Berechnungsschema EBITDA
Die wesentlichen Unterschiede des EBITDA zum Cash Flow sind:
>> Der EBITDA misst approximativ den Cash Flow des unverschul-
deten Unternehmens.
>> Der EBITDA ist eine Vorsteuergröße.
>> Eine Bereinigung um langfristige Rückstellungen und andere
zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge erfolgt mit
Ausnahme der Abschreibungen nicht.
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