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4.2.3 Finanzen
Die Vorteile des Leasings liegen offensichtlich auf der Hand:
>> Schonung der Liquidität aufgrund kontinuierlich niedrigerer
Liquiditätsabflüsse
>> Absetzbarkeit der Leasingraten als Betriebsausgaben gemäß den
Leasingerlassen des BMF und der steuerrechtlichen Rechtspre-
chung
>> Minderung der Steuerlast, sofern Gewinn erwirtschaftet wird
>> Bilanzneutralität bei Bilanzierung nach HGB beim Leasingneh-
mer. Die Leasingraten stellen Aufwand in der GuV-Rechnung
des Leasingnehmers dar.
>> Leasingraten sind periodisch wiederkehrende Zahlungen, die
parallel zur Nutzung des Leasingobjekts anfallen. Sie können in
der Finanzplanung einfach berücksichtigt werden.
>> Flexible Anpassung an den technischen Fortschritt bei entspre-
chender Gestaltung der Laufzeit des Leasingvertrags
>> Einfache Rückgabe des Leasingobjekts bei Einhaltung des ver-
traglich vereinbarten Zustands des Leasingobjekts an den Lea-
singgeber
>> Organisatorische und personelle Erleichterungen beim Leasing-
nehmer durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Full-
Service-Leasings mit Übernahme von Serviceleistungen durch
den Leasinggeber.
Den zahlreichen Vorteilen stehen allerdings auch Nachteile gegen-
über, die nicht unbeleuchtet bleiben dürfen:
>> Kein Eigentumserwerb durch den Leasingnehmer
>> Häufig höhere Gesamtkosten beim Leasing im Vergleich zu
einem Kauf, der mit Fremdkapital finanziert wird
>> Leasingraten fallen auch in Zeiten niedriger Beschäftigung an,
auch wenn das Leasingobjekt nicht benötigt wird
>> Schwierigkeiten bei der Rückgabe des Leasingobjekts bei Schä-
den, die über die normale Abnutzung hinausgehen
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