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4.2.6 Sonstige
Die Gesamtheit dieser Instrumente und die Begleitung der IT-Mana-
ger durch den Controller-Dienst wird als IuK- bzw. IT-Controlling
bezeichnet.
IT-Controlling bezeichnet dabei das Controlling der IT im Unter-
nehmen und nicht die Unterstützung des Controlling bzw. des Con-
troller-Dienstes mithilfe von IT-Systemen. IT unterstützt gleichzeitig
das Controlling bzw. den Controller-Dienst und stellt dabei selbst
ein Controlling-Objekt dar.
Das IT-Controlling umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle
von
>> IT-Prozessen (z. B. IT-Planung, Erfassung, Konzeption, Entwick-
lung),
>> IT-Projekten (z. B. Einführung von SAP R/3),
>> IT-Produkten (z. B. Betrieb einer Fachsoftware, Bereitstellung
von Serverkapazität, Betrieb von Kontoauszugsdruckern, Betrieb
des Abrechnungssystems, Durchführung von Datensicherungen)
>> IT-Ressourcen (z. B. Anwendungsentwickler, Mitarbeiter im
Rechenzentrum und Support) und
>> IT-Infrastruktur
genannt werden. Für die o. g. IT-Controlling-Objekte können fol-
gende Ziele definiert werden:
1. Sachziele (Qualität, Funktionalität, Termintreue)
2. Formalziele (Effektivität, Effizienz)
Die Formalziele »Effektivität und Effizienz« können weiter differen-
ziert werden in:
>> Transparenz bei den IT-Leistungen und IT-Kosten
>> Voraussetzungen für ein Benchmarking von IT-Leistungen und
IT-Kosten
>> Kalkulationsbasis für die Verrechnung von IT-Leistungen
>> IT-Bereich als Shared Service Center
Während vor einigen Jahren noch die wirtschaftliche Erfüllung der
IT-Aufgaben im Vordergrund eines stark operativ ausgelegten IT-
Controlling stand, müssen heute vermehrt die strategischen Aspekte
des IT-Controlling Berücksichtigung finden. Diese äußert sich z. B. in
der Auswahl der »richtigen« IT-Projekte mithilfe von Projektportfo-
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